Motz: Auch die Forschung ist für blauschwarze Regierung ein Stiefkind!

Innovative und zukunftssichere Produkte und damit Firmen erhält man nur durch Forschung

St. Pölten, (SPI) - Der Null-Defizitfetischismus der Bundesregierung hat nicht nur die höchste Arbeitslosigkeit seit vielen Jahren und das erstmalige Zurückgehen der Beschäftigtenzahlen "erreicht", er schädigt durch viel zu wenig Forschungsförderung auch nachhaltig die Zukunft und Chancen unseres Landes und künftiger Generationen. "Am Beispiel Finnland wird deutlich wie eine Weltfirma wie Nokia zum Beschäftigungsmotor für ein ganzes Land wird. In Österreich lastet die ganze Verantwortung auf den mittelständischen Betrieben. Großbetriebe mit Leitfunktion, wie Nokia, haben wir leider nicht. Anstatt mit verstärkter Forschungsförderung zukunftssichere Produkte und damit Firmen zu fördern, werden die wenigen Großfirmen ans Ausland verscherbelt", analysiert der Wirtschaftssprecher der SPÖ-NÖ, LAbg. Mag. Wolfgang Motz, die völlig fehlgeleitete Politik der Bundesregierung.****

Klein- und mittelständische Betriebe haben oft zu wenig Geld jene Mittel in die Forschung zu pumpen, die ein Bestehen am Weltmarkt sichern. Selbst für die Expansion ins Ausland haben österreichische Firmen oft eine zu geringe Kapitalausstattung. Hier müsste die Bundesregierung, so sie auf die Wirtschaftskompetenz nicht gänzlich verzichtet, einspringen. "Die SPÖ-NÖ fordert daher wesentlich mehr Geld für die Forschung, den Stopp des Ausverkaufs heimischer Ressourcen und Firmen sowie die Förderung der mittelständischen Wirtschaft mit Investitionsfreibeträgen. Die Arbeitslosigkeit wird mit Zuwarten und Durchtauchen, wie von Blau/Schwarz praktiziert, nicht verschwinden. Verschwinden wird aber sehr wohl der über Jahrzehnte aufgebaute gute Ruf Österreichs als Wirtschaftsstandort", so Motz.
(Schluss) sw/fa

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