Kollross: Blau-Schwarz bei Jugendarbeitslosigkeit konzeptlos

SJ fordert Umorientierung in der Lehrlingsausbildung

Wien (SK) Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreichs, Andreas Kollross, merkte anlässlich der neuesten negativen Entwicklung am Arbeitsmarkt an, "dass zum Wohle der Zukunftschancen Jugendlicher ein sofortiger Rücktritt der Bundesregierung mehr als angebracht ist". Momentan suchten 3.736 Jugendliche eine Lehrstelle, und zusätzliche 6.246 Jugendliche in Österreich, seien an einer Lehrstelle interessiert. Die Jugendarbeitslosigkeit (19 bis 25 Jahre) ist im Jahresabstand um mehr als 20 Prozent auf 44.791 Jugendliche gestiegen, so Kollross am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die Antworten des Bundeskanzlers darauf seien, "ein Lächeln in der Pressestunde und der vorauseilende Gehorsam in Sachen Temelin und Benes Dekrete gegenüber dem Bärental", so Kollross weiter. "Diese Regierung ist nicht nur aus ihrem inneren Dilemma heraus rücktrittsreif, sondern auch aufgrund ihrer Unfähigkeit und ihrem neoliberalen Gehabe." Die Sozialistische Jugend, so Kollross weiter, fordere eine sofortige Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, um die Arbeitslosigkeit generell und im speziellen im Jugendbereich bekämpfen zu können.

Des weiteren fordert Kollross eine Umorientierung in Sachen Lehrlingsausbildung. "Seit Jahren wurde seitens der Wirtschaft gepredigt, dass im Lehrlingsbereich mehr Flexibilität einkehren muss, um Lehrstellen zu schaffen", so Kollross. Die Sozialistische Jugend fordere deswegen eine grundlegende Reform des Dualen Lehrlingsausbildungssystems.

"Der Rücktritt dieser Bundesregierung und ihr Gang in die Arbeitslosigkeit", so Kollross abschließend, "würde zur einzig vertretbaren Arbeitslosigkeit in Österreich führen." (Schluss) nf

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