Hofbauer: Unnotwendige Panikmache wegen Atommülllagers in Tschechien

Reihung möglicher Standorte erst 2010 zu erwarten

St. Pölten (NÖI) - Die nun aufgeflammte Diskussion über einen möglichen grenznahen Standort für ein Atommüllendlager in Tschechien, ist ein weiteres Beispiel für unnötige Angstmache der Bevölkerung. Die Suche für einen Standort, die bereits 1999 begonnen hat, zielt darauf ab, welche Orte für eine Endlagerung geologisch am besten geeignet sind. Die Entscheidung über eine Reihung möglicher Standorte, die teilweise auch in Grenznähe sind, ist erst bis 2010 zu erwarten. Wieder einmal versuchen manche Politiker aus der Angst der Bevölkerung vor Atomenergie parteipolitisches Kleingeld zu schlagen. Die VP Niederösterreich hingegen nimmt die Sorgen und Ängste der Bevölkerung sehr ernst, stellt der Sicherheitssprecher der VP NÖ LAbg. Johann Hofbauer zu den Aussagen von FP-NÖ und SP-NÖ klar.****

Im Rahmen des bilateralen Nuklearinformationsabkommens zwischen den Außenministerien Österreichs und Tschechiens werden von den tschechischen Behörden bei laufendem Kontakt und regelmäßigen Treffen über anstehende Vorhaben informiert. Niederösterreich hat sich zum Ziel gesetzt, den europaweiten Ausstieg aus der Atomenergie zu erreichen. Mit kontraproduktiven und kurzsichtigen Attacken gegen die tschechischen Nachbarn ist weder der Sicherheit Niederösterreichs noch einer besseren Zusammenarbeit zur Stärkung der Region geholfen, so Hofbauer.

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