FP-Windholz: Neuerliche Provokation durch tschechisches Atommülllager

Jetzt sind Kanzler Schüssel und Landeshauptmann Pröll gefordert

St. Pölten (OTS) - Als einer "Annäherung" zwischen Österreich und Tschechien "keinesfalls dienlich" bezeichnete heute der Landesparteiobmann der niederösterreichischen Freiheitlichen, Ernest Windholz, das geplante tschechische Atommülllager in unmittelbarer Nähe des Waldviertels. Dieses unterirdische Endlager für radioaktiven Müll der Atomkraftwerke Temelin und Dukovany stellten im Gegenteil eine neuerliche Provokation der "Prager Regierung" dar. "Jetzt ist Kanzler Schüssel endgültig gefordert!", betonte Windholz.

Anstatt den Tschechen - trotz Temelin und Benes-Dekrete -weiterhin einen "roten Teppich für ihren Beitritt zur europäischen Union auszurollen" ("Benes-Dekrete" sind kein "Stolperstein" Anm.), müsse der österreichische Kanzler endlich "scharfe Worte" zu diesem neuerlichen Affront seitens Tschechiens finden. Schüssel müsse endlich die Sorgen der rund 1 Million Österreicher ernstnehmen, die das Volksbegehren "Nein zu Temelin" unterschrieben hätten. Gleiches gelte für Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll, der in seiner "freiwilligen Mission als Außenminister des Landes" endlich handeln sollte, anstatt ständig "fruchtlose Gespräche" mit tschechischen Politikern zu führen, schloß der freiheitliche Landeschef.

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