EU-Erfahrungsaustausch mit ungarischen Kommunalpolitikern

Wien, (OTS) Der österreichische Städtebund hält am Donnerstag und Freitag eine zweitägige EU-Konferenz mit ungarischen Kommunalpolitikern unter dem Thema "Die Erweiterung der Europäischen Union. Auswirkungen auf Städte und Gemeinden. Erfahrungen in Österreich" ab. An der Tagung im Wiener Rathaus nehmen rund 60 führende ungarische Kommunalpolitiker teil. An der Spitze der ungarische Minister für Integration im Kanzleramt Dr. Imre Boros sowie der Präsident des Bundes der Städte mit Komitatsrecht in Ungarn Karoly Szita.

Im Mittelpunkt des länderübergreifenden Treffens stehen die gesammelten Erfahrungen österreichischer Gemeinden und Kommunen in Zusammenhang mit der Europäischen Union. Einen Rückblick über die Einbindung österreichischer Städte und Gemeinden in den EU-Beitrittsprozess wird nach der Eröffnung der Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes, Dr. Erich Pramböck, geben. In weiterer Folge stehen diverse Fachvorträge über Aspekte der für Städte und Kommunen relevanten EU-Politik auf dem Programm.

Der Österreichische Städtebund schloss 2001 ein Kooperationabkommen mit dem ungarischen Verband für Städte mit Komitatsrechte ab. Dazu zählen mit Ausnahme von Budapest, derzeit die 22 größten Städte Ungarn mit über 50.000 Einwohnern. Der ungarische Verband vertritt die Interessen von 3 Millionen Ungarn oder 30 Prozent der ungarischen Gesamtbevölkerung. Ungarns Hauptstadt ist zwar nicht direktes Mitglied des ungarischen Verbandes, dennoch verbindet die Stadt Wien bzw. der österreichische Städtebund mit Budapest eine Vielzahl enger Programme und Kontakte. Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist der Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Verbänden hinsichtlich der EU. Der Österreichische Städtebund zählt 240 Mitglieder und vertritt die Interessen von 4,5 Millionen Einwohnern. (Schluss) wstb

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