Scheele: Ebrodelta-Gutachten an Umweltkommissarin und Regionalpolitikkommissar weiterleiten

Wien (SK) "Der 'Nationale Wasserwirtschaftsplan' der spanischen Regierung bedroht die Artenvielfalt im Delta des Ebros massiv. Die Umleitung des Ebros ist vom Blickwinkel der Nachhaltigkeit aus eine ökologische Katastrophe", erklärte die niederösterreichische SPÖ-Europaabgeordnete Karin Scheele Mittwoch Nachmittag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Universitätsprofessor Dr. Pedro Arrojo Agudo von der Universität Zaragoza und anderen Europaparlamentariern. "Um sicherzustellen, dass der rücksichtslose Plan der spanischen Regierung nicht auch noch mit EU-Geldern mitfinanziert wird, sollten wir in einer konzertierten Aktion die Umweltgutachten an die Umweltkommissarin und an den Kommissar für Regionalpolitik weiterleiten", so Scheele. ****

Scheele machte klar, dass es nicht angehe, Regionalentwicklungspolitik auf Kosten ökologischer Schätze zu betreiben - und Umweltpolitik und Regionalpolitik gegeneinander auszuspielen. Sie selbst habe sich im Rahmen eines Besuchs der Region am 1. und 2. Februar von der Problematik ein deutliches Bild machen können.

"Hier handelt es sich nicht um ein national-spanisches Problem, hier geht es um die Vernunft", stellte auch Arrojo Agudo klar. Neben der Bedrohung der Artenvielfalt des Ebro-Deltas würden auch die Trinkwasserressourcen der Region bedroht. "Wenn der Druck des Süßwassers abfällt, steigt der Salzwasserspiegel an und bedroht das Grundwasser", warnte Scheele abschließend. (Schluss) se/mm

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