Gorbach präzisiert den Ablauf der B200 neu

Vorarbeiten für die Bahnunterführung starten im April

Bregenz (VLK) - "Nach langen Landtagsdebatten und
Verhandlungen mit der Stadt Dornbirn im Vorfeld der B200
neu kommen wir nun endlich in eine neue entscheidende
Bauphase", zeigt sich Straßenbaureferent Landesstatthalter
Hubert Gorbach erfreut. Nach Fertigstellung des
Sondierstollens, der zur Erkundung der Geologie des
Haupttunnels (Achraintunnel) erstellt wurde und später als Fluchtstollen ausgebaut werden soll, sowie nach Abschluss
der Grundablösen für die gesamte Trasse kann im April mit
den Vorarbeiten (Kanalumlegungen, Grabenlegungen etc.) für
den Bau der Bahnunterführung begonnen werden. ****

Die Unterführung ist vor Beginn der Ausbrucharbeiten für
den Achraintunnel soweit fertigzustellen, dass das
Tunnelgestein auf dem kürzesten Weg über die künftige
Trasse zur Autobahn abgeführt werden kann, ohne die Siedlungsgebiete von Dornbirn und Schwarzach zu belasten.
Ausserdem wird das Ausbruchmaterial als Schüttung und zur Vorbelastung des äußerst schlechten Untergrundes benötigt,
so Gorbach.

Inzwischen wurden alle notwendigen Behördenverfahren abgeschlossen und nachdem seit Kurzem auch von der Stadt
Dornbirn die notwendigen Grundablösen für die Baustraße vorliegen, kann der Bau derselben in Angriff genommen
werden. Dies ist laut Gorbach wichtig, damit mit den
eigentlichen Arbeiten zur Unterführung zeitgerecht im Juni
begonnen werden kann.

Nach Fertigstellung der Unterführung wird
voraussichtlich im Sommer 2003 mit dem Bau des
Achraintunnels begonnen - die Ausschreibungsplanung hierfür
ist bereits in Vorbereitung und auch das Bauprojekt für die
Straße (offene Strecke) ist in Ausarbeitung.

Gorbach freut sich, dass mit dem rund 103 Millionen Euro
(1,4 Milliarden Schilling) teuren Projekt eine Entlastung
für die Bevölkerung in Dornbirn und Schwarzach erreicht
werden kann, möchte aber den Stadtpolitikern in diesem
Zusammenhang auch die S 18 nochmals in Erinnerung rufen:
"Diese würde auch der Bevölkerung in Bregenz, Hard, Fußach, Lustenau, Höchst eine wesentliche Erleichterung bringen."
(bl/gw) (b200neu.vlk)

Rückfragen & Kontakt:

Redaktion/Chef vom Dienst
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664 625 56 68 oder 625 56 67
email: presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at

Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL