Siemens liefert UMTS-Mobilfunktechnik an max.mobil.

Siemens unterzeichnet internationalen Rahmenvertrag mit T-Mobile International

Wien (OTS) - Siemens und T-Mobile International AG haben einen internationalen Rahmenvertrag über die Lieferung und Installation von UMTS-Mobilfunk-Technologie unterzeichnet. Der Rahmenvertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren und beinhaltet auch die Errichtung von UMTS-Technik für den österreichischen Netzbetreiber max.mobil. "Neben der guten Zusammenarbeit auf internationaler Konzernebene ist auch die UMTS-Kompetenz der Siemens AG Österreich ausschlaggebend für die Weiterführung unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit max.mobil. Nach den ersten Sprachtelefonaten im Sommer des Vorjahres haben wir vor kurzem als erste erfolgreich Datenübertragung über UMTS in Österreich demonstriert", erläutert Ing. Franz Geiger, Mitglied des Vorstandes der Siemens AG Österreich. Seit der Errichtung des GSM-Netzes im Jahr 1996 liefert die Siemens AG Österreich Mobilfunktechnologie an max.mobil.

Siemens beliefert im Rahmen dieser Vereinbarung die Tochterunternehmen der T-Mobile International AG - neben max.mobil. in Österreich auch T-Mobil in Deutschland, BEN in den Niederlanden und One 2 One in Großbritannien. "Durch unsere vielfältigen Arbeitsgebiete sind wir der einzige Technologieanbieter, der alle Komponenten für UMTS bereitstellen kann: eine verlässliche Netzinfrastruktur, innovative Endgeräte und nützliche Anwendungen", erläutert Ing. Franz Geiger.

Bereits im Juli 2001 die ersten Sprachtelefonate über UMTS in Österreich

Im UMTS-Testnetz von max.mobil. und Siemens wurden bereits im Juli des Vorjahres die ersten Telefongespräche in Österreich über UMTS geführt. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in die nächste Mobilfunkgeneration erfolgte mit der Übertragung von Daten, wie Videoclips und Internetseiten, wie max.mobil. und Siemens im Jänner 2002 erstmals in Österreich demonstriert haben. Dr. Georg Pölzl, CEO von max.mobil.: "Unsere Tests im UMTS Testnetz in Wien laufen sehr erfolgreich und werden sukzessive ausgeweitet. Mit UMTS werden wir im Rahmen des T-Mobile Konzerns die einzigen am heimischen Markt sein, die ein internationales Netzwerk und international standardisierte Produkte und Services sicherstellen können."

40mal schneller als GSM: Das erste UMTS-Netz auf der Isle of Man ist bereits in Betrieb

Bereits im Dezember 2001 hat Siemens auf der britischen Isle of Man das erste UMTS-Netz Europas in Betrieb genommen. UMTS-Videotelefonie mit mobilen Endgeräten ist dort ebenso Realität wie der mobile Internetzugang mit einer 40mal höheren Geschwindigkeit als über das herkömmliche GSM-Netz. Mit 28 Mobilfunkstationen (Basisstationen und Funktürme) deckt das UMTS-Netz rund 85 Prozent der Insel (1.060 Quadratkilometer, 75.000 Einwohner) ab. Es ist vollständig in die bereits bestehende Kommunikationsinfrastruktur integriert - aus dem UMTS-Netz können Telefonate sowohl in das Mobilfunk- als auch in das Festnetz geführt werden.

Siemens gewährleistet Mobilfunkbetreibern einen kosteneffektiven Übergang von GSM zu UMTS

Bei der Aufrüstung der Mobilfunknetze setzt Siemens auf das Co-Location-Konzept. Dabei werden vorhandene GSM-Systeme nicht abgelöst, sondern nach der Einführung von UMTS weiter in Betrieb belassen. Das gewährleistet ein ökonomisches Zusammenwirken bisheriger und fortgeschrittener Mobilfunksysteme. Siemens ist als weltweiter Infrastrukturlieferant in der Lage, alle Netzsysteme von GSM über GPRS und EDGE bis zu UMTS anzubieten.

Bildanforderung und

Rückfragen & Kontakt:

Siemens AG Österreich
Michael Kochwalter
Generalsekretär und Konzernpressesprecher
Tel.: 051707 20003
michael.kochwalter@siemens.at

max.mobil.
Manuela Bruck
Pressesprecherin
Tel.: 01 79 585 6223
manuela.bruck@maxmobil.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSI/NSI/OTS