Swoboda: USA bewegen sich weg von ihren Bündnispartnern

Wien (SK) "Es gibt momentan ein gefährliches Auseinanderdriften der USA und Europas in der Einschätzung, wie die Risiken für Stabilität und Frieden in Zentralasien und dem Nahen Osten zu begrenzen wären. Die Vereinigten Staaten bewegen sich von ihren Bündnispartnern immer weiter weg", erklärte der Leiter der SPÖ-Delegation und SPE-Fraktionsgeschäftsführer im Europäischen Parlament Hannes Swoboda Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Präsident Bush hat die Lehren aus dem 11. September nicht gezogen und kehrt zum Isolationismus seiner Wahlkampfstrategie zurück", konstatierte Swoboda. ****

Insbesondere Bushs Position zum Iran sei problematisch. Swoboda:
"Europa sollte bei seiner Perspektive bleiben und alles dafür unternehmen, den Iran in ein gemeinsames Antiterrorbündnis einzubinden. Hier geht es nicht um Illusionen über die verschiedenen Kräfte im Iran, aber darum, jene Gruppen zu stärken, die für Stabilität in der Region eintreten."

In diesem Zusammenhang habe er, Swoboda, auch im Rahmen einer Debatte im Europäischen Parlament erklärt, dass sich das Friedenslager im Nahen Osten - sowohl auf palästinensischer, als auch auf israelischer Seite - eine klare europäische Aussage erwarte.

"Wir brauchen eine Absage an jegliche Form des Terrors, von welcher Seite auch immer er kommen mag. Das permanente Bemühen um Dialog ist die einzige Basis für ein Ende des Blutvergießens", schloss Swoboda. (Schluss) ../mp

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