ÖBB: 300 Lehrlinge gesucht

Karrierechancen bei der Bahn

Wien (OTS) - Die Lehrlingsausbildung hat bei den Österreichischen Bundesbahnen eine lange Tradition. An elf Ausbildungsstandorten werden derzeit mehr als 1.200 Jugendliche in zehn verschiedenen Berufen ausgebildet. Für das kommende Lehrjahr, beginnend mit September 2002, suchen die ÖBB insgesamt 300 Lehrlinge. Bewerbungen werden noch bis 28. Februar entgegengenommen.****

Erfolgsfaktor Mensch

Mit einer Qualitäts- und Serviceoffensive machen sich die ÖBB für die Herausforderungen der Zukunft fit. Neben Verbesserungen an den Bahnhöfen und dem rollenden Material liegt ein Hauptaugenmerk auf dem Erfolgsfaktor Personal. Die ÖBB suchen Mädchen und Burschen, die ab September 2002 in den ÖBB-eigenen Lehrwerkstätten eine Lehre beginnen wollen um zu qualifizierten Fachkräften ausgebildet zu werden. Mit Angeboten wie Maschinenbautechnik, Elektromaschinentechnik, Zerspanungstechnik, Elektrobetriebs-, Elektroanlagen- und Elektroinstallationstechnik, Kraftfahrzeugtechniker, Kfz-Elektriker, Telekommunikationstechniker und Speditionskaufmann/-frau werden zukunftssichere Berufsausbildungen auf höchstem Niveau angeboten. Schließlich sind sämtliche Ausbildungsstätten der ÖBB vom Wirtschaftsministerium "staatlich ausgezeichnete Ausbildungsbetriebe". Daneben bemühen sich die ÖBB gemeinsam mit dem Bundes-Berufsausbildungsbeirat auch neue Berufsbilder zu etablieren. So entstanden bereits die Berufsbilder "Elektroanlagentechniker" und "Speditionskaufmann/-frau" aus dieser Kooperation. In Planung befinden sich die "neuen Lehrberufe" Mechatroniker und Mobilitätsservice-Kaufmann/-frau, die noch vom Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten freigegeben werden müssen. Sobald diese Freigaben erfolgt sind, können weitere Lehrstellen ausgeschrieben werden.

Informationen sowie den Bewerbungsbogen gibt es in der Career Lounge im Internet unter www.oebb.at oder telefonisch im Personalservicecenter unter der Telefonnummer 01-93000-34648.

Soziale Verantwortung wahrnehmen

Doch nicht nur mit der Weiterentwicklung und Neuetablierung von zukunftsträchtigen Berufen versuchen die ÖBB der Jugend eine Chance zu bieten, sondern auch mit sozialem Engagement. Mit großem Einsatz von vielen verschiedenen Stellen gelang es erstmals im Jahr 2000 in der Lehrwerkstätte Linz die Voraussetzungen zu schaffen, einem gehörlosen Jugendlichen eine Lehrstelle als Elektromechaniker und -maschinenbauer einzurichten. Nicht nur, dass der junge Mann in der Zwischenzeit zu einem der Jahrgangsbesten reifte, die positiven Erfahrungen bewogen die Verantwortlichen dazu, im Jahr 2001 zwei weitere gehörlose Jugendliche in die Lehre zu nehmen.

Sicherung der Lehrlingsausbildung durch Partnerschaften

ÖBB-Lehrlinge erringen bei Lehrlingswettbewerben regelmäßig Medaillen sowie Auszeichnungen und ihre Ausbildung eröffnet vielen Absolventen eine erfolgreiche Karriere. Trotz dieser eindrucksvollen Bilanz gibt es in Sachen Lehrlingsausbildung aber noch viel zu tun. Denn die vorhandenen Ausbildungskapazitäten in den Lehrwerkstätten übersteigen deutlich den Eigenbedarf der ÖBB. Eine wirtschaftlich sinnvolle Weiterführung aller Ausbildungsstätten ist daher für die ÖBB alleine auf Dauer nicht zu rechtfertigen. Gleichzeitig bilden sich jedoch in vielen Regionen wirtschaftliche Hoffnungsgebiete, die gut ausgebildete Fachkräfte dringend benötigen.

Für das vergangene Jahr konnten mit der Stadt Graz sowie den Ländern Steiermark und Oberösterreich Verträge über Zuschüsse zu den Lehrbetrieben und damit über die Sicherung von Ausbildungsstandorten für den Jahrgang 2001 abgeschlossen werden. Auch für dieses Jahr werden zur Zeit wieder intensive und konstruktive Gespräche über innovative Finanzierungsmodelle mit Politikern von Bund, Ländern und Gemeinden geführt. Ziel ist es, durch eine möglichst schnelle Einigung qualitativ hochwertige Lehrstellen in bestens ausgestatteten Lehrwerkstätten für die österreichische Jugend zu erhalten und die weitere Finanzierung des Lehrbetriebes im derzeitigen Umfang dauerhaft zu sichern.

Rückfragen & Kontakt:

ÖBB Kommunikation / Pressestelle
Tel: 01 / 93000-32233
Fax: 01 / 93000-25009
pressestelle@kom.oebb.at
http://www.oebb.at

Rückfragehinweis:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBB/OTS