Sacher: Österreichische Energielösung für Österreichs Zukunft

Know how und Ressourcen dürfen nicht in ausländische Hände gelangen

St. Pölten, (SPI) - "Wohl kein anderes Land in Europa muss ein so fundamentales Interesse haben, die Energieversorgung auch künftig in eigenen Händen zu halten und damit eine größtmögliche österreichische Eigentümerstruktur zu haben, wie Österreich. Durch seinen hohen Versorgungsgrad mit umweltfreundlicher Wasserkraft, aber auch durch die noch vorhandenen maßgeblichen Ressourcen in diesem Bereich muss sichergestellt werden, dass einerseits das Know-how, andererseits aber auch die Verfügungsgewalt der Ressourcen, sowohl technischer Natur, als auch des Wassers, in österreichischen Händen bleibt. Dies betont die SPNÖ seit Jahren und hat auf die entsprechenden Gefahren eines ‚Ausverkaufs österreichischer Energieinteressen' hingewiesen", so der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ewald Sacher.****

Aufgrund der Größenverhältnisse der heimischen Energieversorgungsunternehmen und dem derzeitigen strukturierten Aufbau sind die EVU´s dem liberalisierten EU-Strommarkt derzeit nur ungenügend gewachsen. Der Schaffung von ausreichenden Unternehmensgrößen, um im verschärften internationalen Wettbewerb bestehen zu können, kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. "Eine österreichische Energielösung könnte doch einen ernstzunehmenden Player auf dem europäischen Markt darstellen, auch hinsichtlich der Erweiterung Richtung Osten gäbe es sicher noch viel unternehmerisches Potential", so Sacher.

Wenn alle Versorger in Österreich alleine bleiben, dann werden in den nächsten Jahren noch verstärkter ausländische EVU´s in den österreichischen Markt drängen. Negative Beispiele, wie den französischen Atomkonzern EdF, kennen wir bereits genug. Wir dürfen uns daher nicht auf die Verteidigung unserer Strukturen beschränken, sondern müssen offensiv neue und konkurrenzfähige Unternehmen und Kooperationen schaffen. "Wirtschaftliche Fragen, wie Bewertung, Anteilsverwaltung, Strompreis, Klärung der Führungsstruktur sowie nationale und internationale Positionierung, bedürfen der Klärung, wobei sicher bisherige Festlegungen überwunden werden müssen und auch ‚grenzüberschreitend' über Bundesländer und Einflussbereiche hinweg gedacht werden muss", so der niederösterreichische Landespolitiker. (Schluss) fa

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