Kräuter: "Schöggl-Schnorrbrief an Gemeinden ist eine Zumutung!"

Kein Cent ohne Nahverkehrskonzept!

Wien (SK) Heftige Kritik übte der steirische SPÖ-Nationalratsabgeordnete Günther Kräuter an der "sogenannten Verkehrspolitik" von Landeshauptmannstellvertreter Leopold Schöggl. Dieser hat ohne jegliches Verkehrskonzept an die Gemeinden ultimativ Geldforderungen gestellt. Kräuter am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Schöggl droht den Gemeinden mit Tariferhöhungen für die Bevölkerung oder Streichung von Verkehrsverbindungen, falls die Gemeinden nicht "blechen". Dabei hat er nicht einmal den politischen Restanstand, diesen unerträglichen Schnorrbrief selbst zu unterzeichnen. Das ist feige, unanständig und schon im Ansatz verkehrspolitischer Schwachsinn." Kräuter erneuert die klare Bedingung für die Gemeinden im Großraum Graz, die vor einer finanziellen Beteiligung am Verkehrsverbund erfüllt zu sein hat. ****

Kräuter: "Erst wenn ein plausibles Nahverkehrskonzept mit deutlichen Verbesserungen für die Bevölkerung auf dem Tisch liegt, beginnen Verhandlungen über finanzielle Beiträge. "Es sei den Gemeindeverantwortlichen nicht zuzumuten, die ohnehin extrem belasteten Kommunalbudgets ohne Gegenleistung weiter zu schwächen. Das Dümmste, was man überhaupt machen könne, seien zusätzliche finanzielle Belastungen durch Tariferhöhungen für diejenigen, die den öffentlichen Verkehr derzeit benützen. Es könne nicht sein, dass Kunden für ihre Kundschaft bestraft würden, es gehe darum, durch neue und attraktive Angebote zusätzliche Frequenz zu erzeugen. Kräuter abschließend: "In Wien wird über die tollpatschige Vorgangsweise Schöggls längst gelacht. Selbst die inferiore Ministerin Forstinger trickst den steirischen FPÖ-Landeshauptmannstellvertreter nach Belieben aus. Dass nicht einmal eine Erwähnung des Öffentlichen Verkehrs im Großraum Graz im Generalverkehrsplan Platz findet, spricht für sich." (Schluss) ml/mp

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