Vorarlberg weiter mit der geringsten Arbeitslosenquote!

LR Rein: Keine Panik wegen aktueller Zahlen

Bregenz (VLK) - Die jüngsten Zahlen zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit sind zwar keineswegs erfreulich, dürfen
aber auch nicht zur Schwarzmalerei und Panikmache
missbraucht werden, betont Wirtschaftslandesrat Manfred
Rein. Tatsache ist, dass Vorarlberg nach wie vor von allen Bundesländern die geringste Arbeitslosenquote hat. "Wir
müssen die Zahlen ernst nehmen, es ist aber nicht
angebracht sie zu dramatisieren", so Rein. ****

Im Gegensatz zu AMS-Direktor Werner Schelling beurteilt
der Landesrat die Situation im Ländle weiterhin durchaus
positiv. Vorarlberg hatte im Jänner 5,2 Prozent
Arbeitslose. Zum Vergleich: Tirol 6,1 Prozent, Wien 10,0
Prozent, Kärnten 12,8 Prozent, Burgenland 14,4 Prozent.
Landesrat Rein: "Die Steigerung der Arbeitslosenquote
schaut auch deswegen so dramatisch aus, weil bei uns von
einem äußerst geringen Niveau ausgegangen werden konnte."

Abgesehen davon setzt Vorarlberg Taten statt Worte.
"Während der ÖGB einen Jugendbeschäftigungsgipfel auf
Bundesebene fordert, haben wir im Ländle schon eine Jugendbeschäftigungsoffensive eingeleitet, für die im
Landesbudget eine Million Euro veranschlagt sind", so Rein.

Um die Vorarlberger Spitzenposition zu halten und die Arbeitslosenquote wieder zu reduzieren, setzt die
Landesregierung auf Qualifizierung der Arbeitnehmer und hat
dafür mehr als zwei Millionen Euro budgetiert (Beispiele:
Jugendbeschäftigungsoffensive, Arbeitnehmerförderung
zusammen mit der Arbeiterkammer vor allem für Frauen und
Lehrlinge, Unterstützung der AK- und Wifi-Kursangebote).
800.000 Euro fließen in die EDV-Aufrüstung der Schulen.

Rein: "Die aktuellen Zahlen zeigen, dass mit dem Qualifizierungsgrad die Gefahr der Arbeitslosigkeit sinkt.
Die Wirtschaft braucht mehr denn je qualifizierte
Arbeitskräfte, auch in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit
sind Fachkräfte immer gefragt. Die aktuelle Erhebung ist
eine Momentaufnahme, daraus auf eine dauernde negative
Entwicklung zu schließen ist unseriös. Experten wie
Professor Helmut Kramer vom Wirtschaftsforschungsinstitut prognostiziert für Mitte des Jahres wieder einen Konjunkturaufschwung."
(gw,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Redaktion/Chef vom Dienst
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664 625 56 68 oder 625 56 67
email: presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.atLandespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL