Frächterskandal: Die KPÖ fordert empfindlichere Strafen für die Unternehmer!

Wien (OTS) - Aus Anlaß des Frächterskandals fordert die KPÖ "schärfere Kontrollen einschlägiger Betriebe und empfindlichere Strafen für die Unternehmer". Heidi Ambrosch, Frauenvorsitzende der KPÖ, sieht als Hintergrund des Skandals die Deregulierung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, mit denen die Aushöhlung von ArbeitnehmerInnenrechten verschleiert wird.

"Der Frächterskandal ist nur ein Beispiel, das anschaulich zeigt, was die Unternehmer mit Deregulierung schon immer bezweckt haben:
maximale Ausbeutung der Ware Arbeitskraft. Aber nicht nur die Migranten, die keine andere Möglichkeit der Existenzabsicherung für ihre Familien sehen, sind durch diese brutalen Arbeitsbedingungen unmittelbar lebensgefährlich bedroht, jede/r VerkehrsteilnehmerIn ist es", so Ambrosch.

Zu beachten sei aber auch, dass durch solche Arbeitsbedingungen der Druck auf den heimischen Arbeitsmarkt steigt. Bei weiterhin wachsender Arbeitslosigkeit sind - so Ambrosch - "immer mehr Menschen gezwungen, sich in ungeschützten Beschäftigungsverhältnissen ihren Lebensunterhalt zu verdienen".

Ambrosch: "Um diesen Ausbeutermethoden langfristig den Boden zu entziehen, braucht es europaweit eine Abkehr von neoliberalen Dogmen. Ein soziales Europa kann nur dann als solches gelten, wenn existenzsichernde Arbeit für alle und soziale Mindeststandards garantiert sind."

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