Brandsteidl fordert: "Mehr Zeit für den Klassenvorstand!"

Österreich braucht einen neuen pädagogischen Frühling

Wien, (OTS) "Auf der einen Seite werden der Schule immer mehr gesellschaftliche Aufgaben übertragen, auf der anderen Seite gibt es hierfür aber zu wenig Platz im Stundenplan. Das muss sich ändern! Mein Vorschlag: Der Klassenvorstand muss möglichst schnell eine eigene Stunde bekommen", stellte Wiens Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl am Mittwoch fest.

"So wie Eltern sich genug Zeit nehmen sollten, um mit ihren Kindern Probleme oder Wünsche zu besprechen, brauchen auch Klassenvorstände ausreichend Zeit hierfür. Zeit, die sie derzeit aber nicht haben. Daher: Eine eigene Stunde einzuführen, ist dringend erforderlich, um soziale Interaktion, Problembewältigung, präventive Konfliktlösungen und die Erabeitung gemeinsamer Sozialprojekte zu ermöglichen", meinte sie weiter.

"Eine eigene, auch als solche bezeichnete Stunde für den Klassenvorstand wäre ein erster wichtiger Schritt. Ganz generell denke ich jedoch, dass es überhaupt Sinn macht, sich endlich wieder darüber Gedanken zu machen, wie wir die soziale und pädagogische Qualität in den Schulen verbessern können. In der jüngsten Zeit ist fast jede bildungspolitsche Diskussion zu einer reinen Ressourcendebatte geworden. So wichtig diese ist, Faktum ist auch:
Österreich braucht einen neuen pädagogischen Frühling. Das sind wir unseren Kindern schuldig", stellte Brandsteidl abschließend fest.

Weitere Informationen:

o Stadtschulrat für Wien: www.wien.gv.at/ssr/

(Schluss) ssr

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Medien- und Pressereferat des Stadtschulrates
Matias Meißner
Tel.: 525 25/77014
e-Mail: matias.meissner@ssr-wien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK