46 Prozent der Österreicher über Höhe des Budgetdefizits besorgt

Eine Ausweitung des Defizits wird nur von einer Minderheit befürwortet - Die Mehrheit votiert für ausgabenseitige Maßnahmen und Verringerung von Leistungen

Wien (PWK092) - Die Themen Budget und Budgetdefizit stoßen in der Bevölkerung nach wie vor auf großes Interesse. Dies ergibt eine von der Wirtschaftskammer Österreich zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut Fessel-GfK im vorigen Quartal durchgeführte Bevölkerungsumfrage. Auch wenn sich das Problembewusstsein um ein hohes Budgetdefizit etwas verringert hat, so äußern sich doch zehn Prozent der Befragten sehr besorgt über die Höhe des Defizits. 36 Prozent sind eher besorgt, 39 Prozent nur wenig und 12 Prozent überhaupt nicht.

21 Prozent der Befragten glauben, dass das Budgetdefizit gegenüber dem letzten Jahr größer geworden ist. 32 vermuten ein Gleichbleiben und 38 Prozent sind der Meinung, dass sich das Minus verringert hat.

Eine Defizitausweitung, um Arbeitsplätze zu schaffen, wird nur von einer Minderheit (19 Prozent) befürwortet. 42 Prozent sind der Meinung, dass dies kein taugliches Instrument wäre, und 29 Prozent lehnen eine Erhöhung des Defizits generell ab.

Eine große Mehrheit, nämlich 82 Prozent, votiert für ausgabenseitige Maßnahmen und eine Verringerung gewisser Leistungen. Nur elf Prozent sind für Steuererhöhungen. Die Frage, ob man noch zusätzliche Sparmaßnahmen für notwendig hält, beantworten 57 Prozent mit ja. 36 Prozent finden, dass sie nicht notwendig seien. (hp)

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