Kadenbach: Ausverkauf der Wasserkraft - Pröll darf sich nicht aus Verantwortung stehlen

Österreichische Energielösung muss erreicht werden!

St. Pölten, (SPI) - Die Pröll-VP ist eine Schönwetterpartei. Dies zeigt sich immer dann, wenn wichtige Entscheidungen anstehen. "So auch bei der derzeitigen Situation bezüglich einer österreichischen Wasserkraftlösung. Niederösterreich ist Mehrheitseigentümer der EVN, Eigentümervertreter ist der Landeshauptmann. Wenn LH Pröll in dieser wichtigen Frage, in der es gegen den Ausverkauf der Wasserkraft und für eine österreichische Energielösung geht, meint, die Vorstände sollen diese Frage klären, so nimmt er seine Eigentümerfunktion zum Schaden Niederösterreichs und Österreichs nicht wahr", so die Geschäftsführerin der SPÖ-NÖ LAbg. Karin Kadenbach.****

Wir Sozialdemokraten waren und sind gegen das Verscherbeln des österreichischen Familiensilbers. Gerade strategische Einrichtungen, wie die Energiegewinnung, müssen unter österreichischer Leitung bleiben. "Wenn Pröll bei Temelin mit dem Veto im Ärmel droht und die Wasserkraft ins Ausland noch dazu an Atomstromproduzenten geht, dann wird Österreichs Antiatompolitik völlig unglaubwürdig. Die SPÖ-NÖ verlangt, dass LH Pröll als Eigentümervertreter der EVN alles, aber auch wirklich alles tut, damit es zu einer österreichischen Energielösung kommt und unsere Wasserkraftwerke im Eigentum aller Österreicher bleiben", so Kadenbach.
(Schluss) sw/fa

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