Sozialinformatik als Herausforderung für die Soziale Arbeit

Schloss Hofen bietet neues Seminarangebot in Kooperation mit FH St. Gallen

Lochau (VLK) - Sozialinformatik ist mehr als "EDV für Sozialtätige". Sozialinformatik bedeutet, unter der
Perspektive Sozialer Arbeit Fragen an den Fachbereich
Informatik zu stellen. Ein Kompaktseminar in Schloss Hofen,
das in Kooperation mit der Fachhochschule St. Gallen
entwickelt wurde, möchte Anwendungen und Lösungsansätze für diese Schnittstellenproblematik aufzeigen. Seminarstart ist
Mitte Mai. ****

"Soziale Arbeit - psychosoziale Hilfe - ist heute
zunehmend informations- und wissensbasiert", ist einer der Seminarleiter, Professor Reto Eugster von der Fachhochschule
St. Gallen überzeugt. "Die Organisation und der Umgang mit
Wissen sind entscheidend für den Erfolg." Damit geraten
Methoden, Prozesse und Mittel der Informatik in den
Brennpunkt des Interesses. Im Zusammenhang mit der
strategischen Informatik-Nutzung in der Sozialen Arbeit
sollen deshalb folgende Themen im Rahmen dieses Seminars
behandelt werden: Klientinformationssysteme, Online-
Sozialberatung, Wissensbanken, Expertenforen, Ressourcen-Datenbanken, Lösungen im Bereich von Spendenmarketing,
Fundraising, Sponsoring, Internetpräsentation Sozialer Einrichtungen, Dokumentationssysteme für Erziehungsplanung
und Erziehungsförderung, usw.

Das Kompaktseminar Sozialinformatik, das vier Mal zwei
Tage umfaßt, ersetzt kein facheinschlägiges Studium. Es soll jedoch systematisch in die grundlegenden Fragestellungen der Sozialinformatik einführen. Dabei sind vor allem Personen angesprochen, die in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern tätig
und im Rahmen ihrer Stellenleitung mit Informatikthemen
konfrontiert sind, wie etwa Sozialarbeiter und
Jugendarbeiter, Mitarbeiter von Beratungsstellung und der psychosozialen Hilfe.

Weitere Informationen zu diesem Programm erhalten
Interessenten in Schloss Hofen unter der Telelfonnummer 05574/4930-133 oder unter der E-Mail-Adresse
info@schlosshofen.at
(so/ug,nvl)

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