Achatz: EU-Entwurf zur Erweiterung ist keine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik

Wien, 2002-02-04 (fpd) - "Der Entwurf des Agrar-Verhandlungspakets mit
den Beitrittskandidaten-Ländern ist keine Reform der betrugsanfälligen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU", sagte heute die Konsumenten- und Agrarsprecherin der FPÖ Anna Elisabeth Achatz. ****

Anstatt sich einer Diskussion über eine hochnotwendige Reform der Landwirtschaftspolitik der EU zu stellen, präsentiere Kommissar Fischler ein Konzept, das den Beitrittsländern ein paar Prozent Förderungen zugestehe, aber an den Mängeln der Gemeinsamen Agrarpolitik nichts verbessere, sagte Achatz.
"Ein Fördersystem, welches innerhalb der EU zu dem Ruin von Hunderttausenden Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft geführt hat, 1:1 auf die Oststaaten zu übertragen ist höchst bedenklich".

Korruption und Betrug seien vorprogrammiert und nicht Wohlstand und Zufriedenheit.
Kommissar Fischler ist aufgefordert, "die Beitrittsverhandlungen zu nützen, um eine große Reform der bisherigen Agrarpolitik der EU in die Wege zu leiten, bevor auch in den Oststaaten Hunderttausende arbeitslose Bauern auf der Straße stehen, während die Großbetriebe profitieren", sagte Achatz abschließend. (Schluß)

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