VP-Tschirf: Katastrophale Politik der Wiener SPÖ führt zu Rekord-Arbeitslosigkeit im Jänner

Wien (ÖVP-Klub) Mit Bestürzung reagierte heute der gf. Klubobmann der Wiener VP, LAbg. Dr. Matthias TSCHIRF, auf die heute veröffentlichten Arbeitslosenzahlen für Wien. "Leider ist diese Entwicklung für uns nicht überraschend, wir haben schon im Jänner davor gewarnt", so TSCHIRF in einer ersten Stellungnahme.***

Gemeinsam mit dem Wiener VP-Chef Bernhard GÖRG hatte TSCHIRF schon Anfang Jänner vor einer Ausweitung der Krise am Wiener Arbeitsmarkt gewarnt und von der Stadt Wien konkrete Gegenmaßnahmen eingefordert. "Damals hat die Wiener Stadtregierung mit alten Zahlen versucht, den Eindruck zu erwecken, dass sie im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit aktiv ist. Tatsache ist: Es gibt leider keinerlei ernstzunehmende Initiativen und Impulse vonseiten der Wiener Stadtregierung."

Am 23. Jänner hatte die Wiener VP die besorgniserregende Situation am Wiener Arbeitsmarkt zum Thema eines Sondergemeinderates gemacht und ein Paket von Sofortmaßnahmen gefordert. "Die Wiener SPÖ nimmt diese Probleme leider immer noch nicht ernst, ich kann nur hoffen, dass die nun vorliegenden Zahlen dazu führen, dass auch von Wiener Seite her endlich Maßnahmen gesetzt werden, um dieser Krise gegenzusteuern", so TSCHIRF weiter.

Als Sofortmaßnahmen fordert die Wiener VP das Vorziehen wirtschaftsbelebender Projekte, den Start eines Sanierungsprogrammes für Substandardwohnungen, die Förderung der thermischen Sanierung von Einzelwohnungen und des Ausbau eines Verkaufsprogrammes von Gemeindewohnungen. "Das alles sind wirtschafts- und arbeitsmarktbelebende Maßnahmen, die man sofort umsetzen kann. Die Wiener Stadtregierung ist nun dringend aufgefordert endlich aktiv zu werden, sonst schlittert Wien in den nächsten Monaten in ein noch größeres Arbeitsmarkt-Desaster."

"Die von der Wiener SP so oft kritisierte Bundesregierung hat -angesichts der dramatischen Zahlen vom Dezember 2001 - hingegen sofort gehandelt und ein umfangreiches Investitionspaket beschlossen", berichtet TSCHIRF. "Anstatt die Schuld immer anderen zuzuschieben, sollte sich die Wiener Stadtregierung ein Beispiel daran nehmen und auch endlich handeln." Schließlich habe auch die Stadt Wien ein großes Maß an Mitverantwortung und Verpflichtung solch negativen Entwicklungen entgegen zu steuern. "Die Zeit der Ausreden ist vorbei meine Herren", meinte TSCHIRF in Richtung Häupl und Rieder. "Krempeln sie endlich die Ärmeln hoch und tun sie ihre Arbeit."

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