AK Tumpel: Chance und Recht auf Ausbildung für Arbeitslose jetzt wichtiger denn je

Bartenstein muss dafür Rücklagen des AMS sofort freigeben

Wien (AK) - "Statt die Lage auf dem Arbeitsmarkt schönzureden,
muss die Regierung endlich handeln", fordert AK Präsident Herbert Tumpel anlässlich der heute präsentierten Arbeitsmarktdaten. Monat für Monat verschlechtere sich die Lage am Arbeitsmarkt, aber Monat für Monat bleibe die Regierung Gegenmaßnahmen schuldig. "Statt bei fast 300.000 Arbeitslosen und sinkender Beschäftigung von einem ,Bremsen der Arbeitslosigkeit’ zu reden, soll der Wirtschaftsminister endlich aktiv werden", verlangt Tumpel. "Arbeit schaffen, Arbeit schützen", das müsse oberste Priorität der Regierungsarbeit sein. Als erste Sofortmaßnahme fordert der AK Präsident eine Erhöhung der AMS-Mittel. Statt die finanziellen Grundlagen auszuhöhlen, muss die Arbeitsmarktreserve von 1,5 Mrd Schilling (109 Mio. Euro) umgehend für Aus- und Weiterbildung bereit gestellt werden, verlangt Tumpel die längst fällige Freigabe durch Minister Bartenstein. In einem zweiten Schritt müssen die AK-Forderungen für eine aktive Arbeitsmarktpolitik endlich umgesetzt werden. Angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit fordert Tumpel das Recht auf Aus- und Weiterbildung für alle Arbeitnehmer. Arbeitssuchende dürfen für ihr Schicksal nicht selbst verantwortlich gemacht und mit Kürzungen der Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung bestraft werden. "Sie sind es ja auch, die genau für diesen Fall in diese Versicherung eingezahlt haben", sagt Tumpel. ****

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AK Wien Presse Christian Spitaler

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