Papházy: Gratis ins Museum am Samstag - MAK-Initiative begrüßenswert

Zugang zur Kunst darf keine Frage des Geldes sein

Wien, 2002-02-04 (fpd) - Erfreut zeigte sich FPÖ-Abgeordnete Sylvia Papházy darüber, daß MAK-Chef Peter Noever ab sofort jeden Samstag die Pforten seines Museums gratis für Besucher öffnet. "Das ist ein wichtiges und richtiges Signal für Österreichs Museumslandschaft. Kunst braucht Publikum, Zugang zur Kunst darf keine Frage des Geldes sein. Peter Noever nimmt den Bildungsauftrag des Museums ernst und stellt eine Verbindung zwischen Kunst und Publikum her."
Daß das MAK einen Rückgang an zahlenden Besuchern verzeichnen wird, ist für Papházy nicht zu erwarten - "Ganz im Gegenteil, durch diese positive Aktion macht das MAK auf sich aufmerksam und wird mehr Interessierte anziehen." Für Papházy ist Peter Noever darüber hinaus auch bezüglich der vielen Initiativen zur verstärkten Einbindung von Sponsoren nachzuahmen.

Papházy hatte wiederholt gefordert, daß "Eintritt frei" bei den ausgegliederten öffentlichen Museen durchgängig mehr als nur zweimal im Jahr gelten soll. Daß manche Museen wie z. B. die Sammlung Leopold für das Publikum nicht einmal am Nationalfeiertag oder am Internationalen Museumstag im Mai bei freiem Eintritt zugänglich sind, ist bedauernswert.

"Die ausgegliederten Museen als Bildungseinrichtungen sollten ihrem öffentlichen Bildungsauftrag generell dadurch nachkommen, daß sie als Ausgleich zu den teilweise sehr hohen (im internationalen Vergleich aber durchaus marktgerechten) Eintrittspreisen den freien Zugang an bestimmten Tagen/Stunden regelmäßig ermöglichen," schloß Papházy. (Schluß)

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