New York: Österreichischer Rotkreuz-Spot gewinnt Silbermedaille für Fernseh- und Kinowerbung

Wien (OTS) - Seit 44 Jahren werden bei den "New York Festivals" die weltweit besten Werbespots ausgezeichnet. Dieses Jahr erreichte das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) als Auftraggeber den zweiten Platz in der Kategorie "Public Service - Philanthropic Appeals" für seinen Spot zugunsten der Opfer des Reaktorunglücks von Tschernobyl. Studenten der Werbe Akademie haben den Spot entwickelt, produziert wurde er von der ffp (Film- und Fernsehproduktion). Der Spot kann unter www.roteskreuz.at/133.html aus dem Internet heruntergeladen werden.

Das ÖRK gratuliert den Beteiligten zu dieser zweiten großen Auszeichnung, nachdem der Spot bereits auf Anhieb aus den 50 Top-TV-Spots den TV-Media Award gewonnen hat. Die Gewinner überzeugten die internationale Jury mit der einfühlsamen und gleichzeitig ausdrucksstarken Idee ihrer Arbeit: Eine leblose Marionette wird mit Hilfe eines Puppenspielers zum Leben erweckt. Das hölzerne Spielkreuz verwandelt sich am Ende des Spots in das Rote Kreuz.

Im Jänner 2001 hatte das ÖKR Studenten der Werbe Akademie eingeladen, sich Gedanken über einen TV-Spot im Rahmen einer breitangelegten Kampagne zu machen. Anlass war der 15 Jahrestag des Reaktorunglücks von Tschernobyl, an dessen Spätfolgen noch immer Hunderttausende Menschen in der Region leiden. 60 Studenten der Werbe Akademie haben zahlreiche Vorschläge eingebracht. Ausgewählt wurde das Projekt von Droste, Eßl, Feichtinger, Steiner und Velcovsky. Unter der Regie von Catharina Roland und der Leitung von Rosa Haider drehte Kameramann Thomas Benesch den Spot. Die ffp, das Tonstudio MG Sound und die Produktionsfirma K-Effects stellten ihre Arbeit unentgeltlich zur Verfügung. Beteiligt waren weiters: Monika Schwinger, Daniela Posch, Thomas Pohanka, Steve Coss, Klaus Krall und Carol Bukowsky von der Wiener Staatsoper, der die Choreographie entwickelte und Agnes Schmetterer, die sie tänzerisch umgesetzt hat.

15 Jahre nach dem atomaren Super-GAU von Tschernobyl stellt das Rote Kreuz eine vernichtende Diagnose: Bei 77% der 90.000 Menschen, die pro Jahr in der Region um den Unglücksreaktor untersucht werden, sind krankhafte Veränderungen feststellbar. Der größte Teil der Betroffenen war zur Zeit des Unglücks noch nicht geboren oder unter vier Jahre alt. Mit seiner Kampagne vom März 2001 gelang es dem ÖRK eine große Aufmerksamkeit auf die vergessene Region zu legen und Hilfsprojekte zu finanzieren. Das ÖRK bittet weiterhin um Spenden auf das PSK-Konto 2.345.000, Kennwort "Tschernobyl".

"The New York Festivals"
http://nyfests.com/tv_cinema.html

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