Grüne: Rechtfertigung seitens KHM: Nicht genügend, Setzen

OTS (Wien) - Der Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums (KHM) in Wien, Wilfried Seipel, sieht sich - zu Recht - aufgrund der Recherchen und Vorwürfe seitens der Grünen bezüglich der Unregelmäßigkeiten in den Bilanzen des KHM zu einigen Rechtfertigungen und Antworten gezwungen. Der Grüne Pressedienst merkt zu den Ausführungen an, dass diese zum überwiegenden Teil an den Fakten vorbeigehen und keinen der Vorwürfe entkräften können. Darüber hinaus werden die Grünen - wie es einer parlamentarischen Kontrollpartei ansteht - die Antworten seitens der zuständigen Ressortministerin Elisabeth
Gehrer abwarten, an die die parlamentarischen Anfragen ergangen sind.

Der Grüne Pressedienst greift nur einen der Rechtfertigungsversuche seitens des KHM auf, welcher repräsentativ für die mangelnde Sachkenntnis und versuchte Zahlen-Jongliererei steht, mit dem das KHM den Vorwürfen der Grünen zu begegnen versucht:
Seitens des KHM wird eine angebliche "Vorfinanzierung" durch die Teilrechtsfähigkeit im Bereich der Druckwerke und Kataloge als Rechtfertigung angegeben. Der Grüne Pressedienst merkt hierzu an, dass laut FOG 31a (Forschungsorganisationsgesetz) genau dies die explizite Aufgabe der Teilrechtsfähigkeit ist, also von einer angeblichen "Vorfinanzierung" keine Rede sein kann.

Sowohl die Antworten bezüglich der Bewertung des Lipizzaner-Museums (der "Museums Collection Design- und Vertriebs GmbH), als auch jene, die die Umstellung von der Kameralistik betreffen, bis hin zu den Angaben über die BesucherInnenzahlen - in keinem einzigen Punkt können die Vorwürfe widerlegt oder entkräftet werden.

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Mag. Andrea Danmayr, Pressesprecherin der Grünen

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