Glawischnig erneuert Nein zu Verbund-E.ON-Deal und fordert politischen Kraftakt für österreichische Stromlösung

Schüssel und Landeshauptleute sind aufgerufen zu handeln

OTS (Wien) - Angesichts der zu Tage tretenden Fakten und Details über den Verbund-E.ON-Deal erneuert die Energiesprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, ihre Kritik über diese Verbindung. "Nach vorliegenden Informationen würde die E.ON-Beteiligung schwer überbewertet in Relation zu den eingebrachten Kraftwerkskapazitäten", erläutert Glawischnig und wiederholt ihre Aufforderung an BK Schüssel sich für eine österreichische Stromlösung einzusetzen. "Andernfalls wird Österreichs Energieversorgung mittelfristig von zwei bis drei Atomstromkonzernen beherrscht", so Glawischnig.

Für die Grünen steht außer Frage, dass auch die Landesversorger ihre Politik überdenken müssen. "Ein wesentlicher Teil der Verantwortung, dass es keinen Ausweg aus der fragmentierten Stromlandschaft in Österreich zu geben scheint, liegt bei den Landes-EVU’s. Die Landeshauptleute und BK Schüssel sind aufgerufen, einen politischen Kraftakt zu setzen, um doch noch eine österreichische Stromlösung herbeizuführen", schließt Glawischnig.

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Mag. Andrea Danmayr, Pressesprecherin der Grünen

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