Kogler: Der größte Waffenverkauf der Republik schreit nach Aufklärung

BM Scheibner muss Bieter-Sondierung und Verhältnis zu Vermittler offen legen

OTS (Wien) - Wie immer bei größeren Rüstungsdeals ist auch das Panzergeschäft mit Ägypten höchst aufklärungsbedürftig, meint heute der Vorsitzende des parlamentarischen Rechnungshofausschusses und Wirtschaftssprecher der Grünen, Werner Kogler.
"Bei diesem Panzergeschäft haben wir es mit einem Vermittler zu tun, der einerseits augenscheinlich von beiden Seiten Provision kassiert und andererseits sein Naheverhältnis zum Verteidigungsminister aufdringlichst in den Vordergrund rückt, was ebenfalls höchst dubios anmutet", erläutert Kogler seine Kritik.

"Jetzt ist BM Scheibner am Zug: Er muss sein Verhältnis zu diesem Vermittler offen legen und Rede und Antwort stehen, ob für den Verkauf der M 60-Panzer - immerhin das größte Waffengeschäft der Republik - mehrere Bieter gesucht wurden", so Kogler.

"Es ist nicht einsichtig, dass Bundesheer-Sturmgewehre zum Verkauf ausgeschrieben werden, und bei einem derartigen Großgeschäft windige Provisionisten das Sagen haben, anstatt dass alle Abnahmemöglichkeiten korrekt sondiert werden", schließt Kogler, der gleichzeitig Schritte zur Aufklärung und Offenlegung über den größten Panzerdeals ankündigt.

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: 0664-3457113
http://www.gruene.at
eMail: pressebuero@gruene.at

Mag. Andrea Danmayr, Pressesprecherin der Grünen

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB