SCHWARZENBERGER: "MOUNTAINBIKER AUF 20.000 KILOMETERN FORSTSTRASSE WILLKOMMEN!"

Wien, 1. Februar 2002 (ÖVP-PK) Mit der in den letzten Tagen von Seiten der SPÖ und der Grünen wiederholten - teilweise schon recht "phantasievollen" - Kritik gegenüber den Forststraßenbetreibern setzten die Oppositionsparteien ihre Verunsicherungs- und Verhetzungskampagne in der gestrigen Plenardebatte im Nationalrat fort. "Die Opposition versucht den Mountainbikern Österreichs ständig zu erklären, dass man sie an der Ausübung ihres Sportes hindern möchte bzw. zu ihrem Nachteil behandelt. Die zuständigen Personen haben anscheinend völlig vergessen, dass hier eigentlich die Waldbesitzer ihre Arbeitswege dem Freizeitsport zur Verfügung stellen", so ÖVP-Klubobmannstellvertreter Abg. Georg Schwarzenberger heute, Freitag. ****

"Die wichtigste Funktion der Forststraßen in Österreichs Wäldern ist wohl immer noch die Bereitstellung einer Mindestinfrastruktur, um die Bewirtschaftung der Waldflächen zu ermöglichen. Wenn sich der mittlerweile bereits etablierte Breitensport und Tourismusfaktor "Mountainbiking" dieser Infrastruktur bedienen möchte, so sind wir gerne zu einer ausgewogenen und akzeptablen Kooperation bereit", so Schwarzenberger.

"Insgesamt verfügt Österreich ab Frühjahr 2002 über ein geschlossenes Mountainbikenetz von 20.000 Kilometern, das entspricht 26 Mal der Strecke Wien - Bregenz. Das meist teuer errichtete Streckennetz der eigentlichen Radwegen, wie der Donauradweg, Radwege im Mur- und Inntal erreicht hingegen nur eine Länge von 10.000 Kilometern", weiß Schwarzenberger.

"Für die Errichtung einer Forststraße erhält ein Waldbesitzer rund 30 Prozent Unterstützungsgelder, die Erhaltungskosten muss er jedoch zu 100 Prozent zahlen, welche angesichts permanenter Beschädigung der Forststraße durch Witterung und Arbeitsgerät beträchtliche Summen verschlingt. Das Oppositionsargument, die Bauern würden Millionen kassieren wollen, die Mountainbiker aber aussperren, greift hier völlig zu kurz. Eine weitere Forderung von SPÖ und Grünen, die Freigabe aller Forstwege und Forststraßen bis zu einer Breite von 1,5 Metern, würde enorme ökologische, ökonomische und rechtliche Schwierigkeiten bewirken. Die nunmehr ausverhandelte Vertragslösung zwischen Forststraßenbetreibern und Mountainbikesportlern schafft Klarheit in Haftungsfragen und beachtet zudem die Interessen aller Beteiligten", schloss Schwarzenberger.
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