Kronberger: Auftrag für Temelin-Stillegung

Anti-Atom-Kräfte bündeln anstatt Geschmacklosigkeiten von sich geben

Wien, 2002-02-01 (fpd) - "915.220 Bürgerinnen und Bürgern ist es zu verdanken, daß die Stillegung des Pannenreaktors Temelin noch nicht gegessen ist", so der freiheitliche EU-Parlamentarier und Energieexperte Hans Kronberger. "Ohne Anti-Temelin-Volksbegehren wäre es wohl kaum mehr möglich gewesen, über eine Schließung von Temelin weiter zu verhandeln." *****

Als beispiellose und makabre Geschmacklosigkeit bezeichnet Kronberger die Formulierungen von SP-Umweltsprecherin Sima "Temelin-Volksbegehren - außer Spesen nichts gewesen? Ob Atom, Ernährung, Klimaschutz - zwei Jahre schwarz-blau: der SuperGAU".

Als klaren Auftrag bezeichnet Hans Kronberger das Ergebnis des Temelin-Volksbegehrens: "Temelin darf nicht in Betrieb gehen. Jetzt geht es darum alle Kräfte zu bündeln, um den Risikoreaktor Temelin zu verhindern. Die Aussagen der SP-Umweltsprecherin das Volksbegehren habe nichts gebracht mit den Worten "außer Spesen nichts gewesen", bezeichnet Hans Kronberger als Beleidigung der atomkritischen Bevölkerung Österreichs und als kontraproduktiv. Auch die Wortschöpfung "rot blau Supergau" ist mehr als obszön", so Kronberger.

"Jemanden dem es ernsthaft um die Verhinderung der Atomkraft geht, können solche Formulierungen wohl kaum über die Lippen kommen", so Kronberger.

Auch von der Regierung fordert Kronberger jetzt klare Maßnahmen für eine atomkraftfreie Zukunft, wie etwa die Förderung von erneuerbaren Energieträgern in Österreich. (Schluß)

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