Heinz Fiedler, Zentralbetriebsrats-Vorsitzender und Mitglied es Stiftungsrates im ORF, kritisiert das Interview von Dr. Klaus Pekarek in der heutigen Presse

Wien (OTS) - Der Vorsitzende des Zentralbetriebsrat und Mitglied
des Stiftungsrates des ORF, Heinz Fiedler, reagierte auf das Interview von Dr. Klaus Pekarek in der heutigen Presse mit Unverständnis und Empörung. Es sei "ein starkes Stück, wenn der Vorsitzende des ORF-Aufsichtsratsgremiums in aller Öffentlichkeit über Möglichkeiten der Zerschlagung und Verscherbelung des ORF räsoniert."

Heinz Fiedler zeigte sich enttäuscht, dass Dr. Pekarek den Sinn des neuen ORF-Gesetzes offensichtlich nicht erkannt habe. "Schließlich", so Fiedler, "war gerade das ausschließlich quotenorientierte Programm der Ära Zeiler und der folgenden Jahre Anlass, das Rundfunk-Gesetz zu reformieren und den öffentlich-rechtlichen Auftrag stärker zu verankern." Vollends irrational wäre lt. Fiedler die längst ad acta gelegte Überlegung, den ORF in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. "Sharholder-value und öffentlich-rechtlicher Auftrag stehen in einem unüberbrückbaren Gegensatz." Denn, so Fiedler: "Öffentlich-rechtliches Programm und der demokratiepolitisch wichtige Föderalismus kosten Geld und können keine Gewinninteressen von Aktionären befriedigen."

In zwei Punkten könne Heinz Fiedler dem Stiftungsratsvorsitzenden beipflichten: "Der ORF ist mit seinem Programmen nach unabhängigen Studien bei seinen Kunden, den Gebührenzahlern, außerordentlich beliebt und hat in den vergangenen Jahren hervorragend gewirtschaftet. "Der zweite Punkt, so ZB-Vorsitzender und Stiftungsratmitglied Heinz Fiedler, wörtlich aus dem "Presse"-Interview zitierend: "Es wäre vieles einfacher, wenn man gerade in einer sensiblen Phase der Entscheidungsfindung möglichst sensibel und subtil ans Werk geht. Was grundsätzlich für alle Beteiligten gilt."

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