"Es fällt mir nicht leicht"

Abschiedsfest für Monika Lindner im Landesstudio NÖ

St.Pölten (NLK) - "Es waren die drei erfülltesten Jahre meines Berufslebens", meinte die neue Generaldirektorin des ORF, Dr. Monika Lindner, die heute nach drei Jahren als "blau-gelbe" Landesintendantin am St.Pöltner Radioplatz mit einem großen Fest verabschiedet wurde. Rund 300 Persönlichkeiten aus Kirche, Politik, Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und den Medien erwiesen Dr. Lindner, die als erste Frau den Sprung an die Spitze eines Landesstudios und nun des größten österreichischen Medienunternehmens geschafft hat, ihre Referenz. Unter anderem nahmen Diözesanbischof Dr. Kurt Kren, Bundesminister Dr. Ernst Strasser, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und sein Vorgänger Siegfried Ludwig, der 3. Nationalratspräsident Dr. Werner Fasslabend, zahlreiche Äbte niederösterreichischer Stifte, die Landesräte Ernest Gabmann, Mag. Wolfgang Sobotka, Dipl.Ing. Josef Plank und Ernest Windholz sowie Landeshauptmannstellvertreter a.D. Ernst Höger an dem Fest teil.

Chefredakteur Norbert Gollinger zog eine eindrucksvolle Bilanz der "Ära Lindner": Unter anderem wurden die Übersiedlung des Landesstudios NÖ nach St.Pölten abgeschlossen, Radio Niederösterreich zu einem Flächenradio mit 14 Stunden Live-Programm ausgebaut, Außenstellen in den vier Landesteilen eingerichtet, die TV-Berichterstattung ausgeweitet und verschiedene öffentliche Anliegen, wie etwa die Verkehrssicherheit und die Erste Hilfe vertreten. Der aktuelle Radiotest zeige, dass Radio Niederösterreich im zweiten Halbjahr 2001 in allen Zielgruppen Marktanteile und Reichweite gewonnen hat. Monika Lindner habe dem Landesstudio eine klare Linie vorgegeben, aber auch die menschliche Komponente sei bei ihr nie zu kurz gekommen.

"Es fällt mir nicht leicht, aus Niederösterreich wegzugehen". Dr. Monika Lindner verabschiedete sich mit einer Liebeserklärung an dieses "wunderbare Land mit seiner Vielfalt an Landschaften und Menschen". Die Niederösterreicher müssten eigentlich viel stolzer auf ihr Land sein, Landeshauptmann Pröll liege richtig wenn er immer wieder das Ziel "Top Ten-Region" predigt.

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