Bures enttarnt Profiteure im Frächterskandal als FPÖ-Funktionäre

Wien (SK) "Die FPÖ hat aus dem Fall Rosenstingl offenbar nichts gelernt, denn einer der Hauptakteure im Frächterskandal, der Unternehmer Kralowetz, ist in nächster Nähe der FPÖ anzusiedeln, stellte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Mittwoch vor dem Nationalrat fest. Kralowetz sei Funktionär der FPÖ-Wirtschaftskammer, Mitarbeiter des Rings Freiheitlicher Wirtschaftstreibender, sowie Gemeinderatskandidat der FPÖ, kritisierte Bures die offensichtlichen Verbindungen zwischen dem beklagten Unternehmer und der FPÖ.****

Bures wies darauf hin, dass der nächste zu erwartende Frächterskandal, den Unternehmer Augustin und damit wiederum die FPÖ betreffe. Denn auch dieser sei Mitglied des Rings Freiheitlicher Wirtschaftstreibender. In diesem Fall gebe es 30 anhängige Verfahren wegen illegaler Beschäftigung, unterstrich Bures. Bei all diesen Verwicklungen müsse man sich die Frage stellen, ob es Geldflüsse von Schwarzunternehmern an die FPÖ gegeben habe, so Bures.

Sogar der Chef der deutschen Sonderkommission stellte fest, dass die inkriminierten Firmen Kontakte bis in die höchsten Kreise der Regierung hätten, erklärte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. Da sei es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Schwarzunternehmer geschont werden, und effiziente Kontrollen und Regelungen, die die SPÖ mehrfach eingebracht hätte, von der Regierung abgelehnt würden, kritisierte Bures. (Schluss) sl

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