Sobotka: Übernahme KH St. Pölten droht zu scheitern

11,6 Mio. € Ersparnis pro Jahr für St. Pölten ausgeschlagen!

Heute fand in St. Pölten der erste Spitalsgipfel zur geplanten Übernahme des Krankenhaus St. Pölten statt. Teilgenommen haben neben NÖGUS Vorsitzendem Landesrat Wolfgang Sobotka auch LHStv. Heidemarie Onodi und der St. Pöltner Bürgermeister Willi Gruber. Sobotka legte im Zuge des Gespräches ein detailliertes Angebot auf den Tisch. Ergebnis wurde in der heutigen Verhandlungsrunde keines erzielt. Bürgermeister Gruber lehnte das grosszügige Übernahme Angebot des Landes als zu gering ab. Hielt sich jedoch eine Tür offen und ersuchte um ein schriftliches Angebot zur Beratung. ****

"Jede andere Stadt in Niederösterreich würde dieses Angebot sich pro Jahr 11,6 Mio. € zu ersparen annehmen. Ich kann nur meine Vermutung erneuern, das St. Pölten anscheinend eine sehr reiche Stadt ist, wenn sie auf dieses Geld verzichten können!" stellt Sobotka klar.

Die Stadtgemeinde St. Pölten würde sich laut heutigem Angebot an die 11,6 Mio. € pro Jahr ersparen, wenn sie das Spital dem Land überträgt. Auch die 14,4 Mio. €, die für den laufenden Ausbau budgetiert sind könnten sich die Gemeinden sparen. Darüber hinaus bringt die Übernahme einen Kostenvorteil von 5 Mio. € pro Jahr aus dem Anpassungstopf, der auf die übrigen 21 Gemeindespitälern in Niederösterreich aufgeteilt werden kann. Auch der Ausbau der Krankenpflegerschule der 1,4 Mio € kostet wurde ausser Frage gestellt.

"Dieses Angebot liegt weit über den kolportierten 8 Mio. € pro Jahr. Grosszügigkeit kennt seine Grenzen, weiter konnten wir Gruber nicht entgegenkommen", ist Sobotka erstaunt.

"Die Änderung der Rechtsträgerschaft hätte sowohl auf die Bediensteten als auch die Patienten keinerlei Auswirkungen. Sie stellt lediglich sicher, dass das Spital wirtschaftlicher und effizienter arbeiten kann und dadurch die Versorgung und bestmögliche Behandlung der St. Pöltner Patienten auf längere Zeit gewährleistet ist. Im St. Pöltner Spital wird hervorragende medizinische Arbeit geleistet! St. Pölten ist und bleibt unser Landesschwerpunktkrankenhaus in dem die niederösterreichische Spitzenmedizin angesiedelt ist", stellt Sobotka neuerlich klar.

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