Sacher: Optimale Wahrnahme von Konsumentenschutzinteressen bei Fleischkontrollen

NÖ Sozialdemokraten verlangen Verbesserungen im Zusammenhang mit jüngsten Problemen in Niederösterreichs Schlachthöfen

St. Pölten, (SPI) - "Im Rahmen eines Dringlichkeitsantrages verlangen die NÖ Sozialdemokraten bei der heutigen Landtagssitzung wirksame Verbesserungen für die Konsumenten im Zusammenhang mit der Kontrolle von Fleisch und Schlachthöfen. Im Interesse der Konsumenten muss angesichts der jüngsten Probleme und Vorwürfe des Missbrauchs sichergestellt werden, dass die Menschen verlorengegangenes Vertrauen in die Produktion ihrer Nahrungsmittel wieder zurückgewinnen können und in Zukunft derartige Fälle mit Sicherheit ausgeschlossen werden können", begründet der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ewald Sacher, die sozialdemokratische Initiative.****

Der erste und bisher einzige BSE-Fall ist bedauerlicherweise in einem Schlachthof in Niederösterreich festgestellt worden. Die Untersuchungen rund um diesen BSE-Fall haben massive Probleme und Vollzugsschwierigkeiten der Beschautierärzte bei ihrer Kontrolltätigkeit nach dem Fleischuntersuchungsgesetz im betroffenen Betrieb zutage gebracht. Um für die Zukunft weiterer Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen, scheint es zweckmäßig, dass die Landesregierung organisatorische Schritte und Maßnahmen setzt, die eine bestmögliche Durchführung der Kontrollen und damit die Absicherung der Konsumenteninteressen optimal gewährleisten. "Die Landesregierung soll vom NÖ Landtag aufgefordert werden, organisatorische Schritte und Maßnahmen zu setzen, die eine bestmögliche Durchführung der Kontrollen nach dem Fleischuntersuchungsgesetz und damit die Absicherung der Konsumenteninteressen optimal gewährleisten. Darin inkludiert sind auch Überlegungen einer eventuellen Kompetenzänderung", so Sacher. (Schluss) fa

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