Firlinger: Mobilfunkausbau: "Schutzmaßnahmen bleiben FPÖ-Anliegen"

Wien, 2002-01-31 (fpd) - "Schutzmaßnahmen von Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung beim Mobilfunkausbau sind und werden uns immer ein Anliegen bleiben", betonte heute der freiheitliche Telekomsprecher Mag. Reinhard Firlinger anläßlich der vor zwei Jahren eingebrachten Mobilfunkpetition.****

Bereits im Frühsommer 2000 sei im Parlament eine umfassende Enquete über das Thema Mobilfunk abgehalten worden. Als Ergebnis dieser Enquete sei man zur Erkenntnis gelangt, daß die Exposition des menschlichen Körpers durch elektromagnetische Strahlung im Zusammenhang mit dem Mobilfunkbetrieb vor allem von Endgeräten, wie Handys ausgehe, während hingegen wegen ihrer Größe von vielen als besonders bedrohlich empfundenen stationären Antennen auf den Masten einen wesentlich geringeren Anteil daran besitzen, so Firlinger.

Lediglich im Bereich der Handys seien auch die einzigen nachweislich gesundheitsgefährdenden Fälle aufgetreten, die zu Beeinträchtigungen der Funktion von medizinischen Geräten geführt hätten. "Gerade auf die Information der Bevölkerung über mögliche Begleiterscheinungen der relativ jungen Technik sollte ein wesentlich größeres Augenmerk gewidmet werden. Dies würde einen weitaus sachlicheren und bewußteren Umgang mit der Mobilfunktechnik, aber auch mit anderen Einrichtungen, die nichtionisierende Strahlung verbreiten, auslösen", betonte Firlinger.

Schließlich könne sich jeder Handybesitzer gegen thermische Strahlung schützen, und zwar durch ständige Verwendung von Freisprecheinrichtungen, die im Handel bereits ab 15 Euro erhältlich seien.

Feststehe, daß Sendeanlagen wie Radiogeräte, aber auch unzählige alltägliche Gebrauchsgegenstände entsprechende Strahlung oft wesentlich höherer Intensität aussenden würden. "Daher muß aus sachlicher Sicht eine allfällige Begrenzung dieser Emissionen alle diese Strahlenquellen berücksichtigen, wie es auch aus einer Stellungnahme des obersten Sanitätsrates hervorgeht", erklärte der Telekomsprecher.

Daher sei einerseits eine rasche Einführung der einheitlichen Kennzeichnung der Mobiltelefone hinsichtlich der Intensität der von diesen ausgesandten elektromagnetischen Strahlung einzusetzen. "Aber auch auf den Schutz vor Geräten mit nichtionisierender Strahlung muß Bedacht genommen werden.
Ziel muß daher die Schaffung eines einheitlichen Bundesimmissionsschutzgesetzes unter der Federführung des Bundesministers für Umwelt sein", sagte Firlinger abschließend. (Schluß)

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