Sportpolitik geht verantwortungsvollen Weg

SP - Schasching: Sportförderungsgesetz ist wichtiger Schritt zu konsensualer Sportpolitik

Wien (SK) "Das neue Sportförderungsgesetz ist mit Sicherheit ein Fortschritt für den österreichischen Sport", kommentiert die SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching die Verabschiedung des entsprechenden Vier-Parteien-Antrages am Donnerstag im Plenum des Nationalrates. "Vor allem im Bereich der Haftung und der neuen Kontrollbestimmungen sind unsere Einwände bei Ministerin Riess-Passer auf ein offenes Ohr gestoßen. Professionelles Controlling in allen Bereichen ist für Sport-Großprojekte eine unverzichtbare Sache und soll auch von professionellen Prüfern übernommen werden." Ein dementsprechender Abänderungsantrag der SPÖ war bei den Verhandlungen im Ausschuss auch von den Regierungsparteien unterstützt worden. ****

Große Bedeutung misst Schasching der Erhaltung der Autonomie des Sports in Form der Dach- und Fachverbände bei. Eine zentrale, staatliche Sportpolitik sei nicht nur unfinanzierbar, sondern auch kontraproduktiv, so Schasching. "Obwohl die Ministerin anfangs die Autonomie der Dachverbände auch in Fragen der Sportförderung wiederholt in Frage gestellt hat, ist mittlerweile sogar ein Schritt nach vorne gelungen. BSO und Dachverbände leisten wichtige Arbeit, zum Großteil mit ehrenamtlichen FunktionärInnen und mit viel Engagement. Es freut mich, dass es da von Seiten der Ministerin anscheinend ein Umdenken gegeben hat, dieser erfolgreichen Lösung auch weiterhin zu vertrauen. Auch das ist mit Sicherheit im Interesse des Sports." Die Ministerin hat angekündigt, keine wichtige Entscheidung ohne die Unterstützung der BSO zu treffen. Das sollte auch Vorbildwirkung für andere Bereiche der Regierungsarbeit haben:
"In vielen Bereichen hat Blau-Schwarz die Arbeit von selbstverwalteten, demokratisch legitimierten Organisationen untergraben, zum Beispiel im Bereich der Sozialversicherungen. Der Sport ist da eine Ausnahme. Die Ministerkollegen von Vizekanzlerin Riess-Passer könnten sich davon ruhig ein Scheibchen abschneiden."

Beate Schasching blickt dennoch gespannt in die Zukunft: "In den letzten Monaten hat die Sportpolitik einen konsensualen Weg eingeschlagen, den es fortzusetzen gilt. Auch bei den Verhandlungen zum Vereinsgesetz, wo ebenfalls der Schutz der ehrenamtlichen Arbeit und die finanzielle Absicherung der FunktionärInnen im Vordergrund gestanden sind, hat sich die Ministerin auf die Seite der BSO gestellt." Dass die Verhandlungen um das Vereinsgesetz und die neuen Vereinsrichtlinien des Finanzministeriums für die Vereine gut ausgegangen sind, schreibt Schasching auch der umsichtigen Verhandlungsführung von Dr. Karlheinz Demel und Dir. Heinz Kreihansel zu. "Bei den Vereinsrichtlinien konnten substanzielle Verbesserungen erreicht werden. Hier hat sich einmal mehr gezeigt, dass sich gemeinsame Arbeit für den Sport auszahlt." (Schluss) up/mm

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