Niederwieser zu Uni-Aussprache: "Es macht keinen Sinn, kurzfristigen Termin ohne Unterlagen wahrzunehmen"

Wien (SK) "Es macht keinen Sinn, an einer längeren, fundierten Diskussion zur Uni-Reform teilzunehmen, wenn nicht einmal Unterlagen vorliegen", betonte SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser hinsichtlich seiner Nicht-Teilnahme an der kurzfristig anberaumten Sitzung der Universitätsplattform. Es sei ein Widerspruch in sich, wenn Bildungsministerin Gehrer einerseits Veränderungsbereitschaft bei den entscheidungsbefugten Gremien signalisiere, zugleich aber eine Gesprächskultur herrsche, die man sich bei einer gewissen Selbstachtung nicht gefallen lassen könne. ****

Die Entwicklung der letzten Tage wurde wohl bewusst herbeigeführt, so Niederwieser, der auch vermutet, dass "ÖVP-Wissenschaftssprecher Brinek im Unterschied zu den Oppositionsparteien schon länger von diesem Termin bescheid weiß". Sollte dies nicht der Fall sein, beneide er seine Kollegin, "die so kurzfristig für einen sechs-Stunden Termin andere Verpflichtungen absagen kann", schloss Niederwieser. (Schluss) ns/mm

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK