ÖBB: Wieder Hochbetrieb auf Schnellbahn nach Brückenkollision

Seit 9.45 Uhr fahren alle S-Bahnen wieder planmäßig

Wien (OTS) - Nach dem Zusammenstoss eines Schiffes mit der Schnellbahnbrücke über die Donau zwischen Floridsdorf und Handelskai heute morgen gegen 8.30 Uhr haben die ÖBB als Vorsichtsmaßnahme den gesamten Schnellbahnbetrieb zwischen den Bahnhöfen Floridsdorf und Wien Nord vorübergehend eingestellt. Die Brückenbauexperten der ÖBB kamen sofort vor Ort, um eine umfassende Sicherheitsüberprüfung durchzuführen. Parallel dazu haben die ÖBB im Gespräch mit den Wiener Linien bewirkt, dass für den Zeitraum der Sperre die Fahrausweise der ÖBB auch für die Ersatzbeförderung auf der Wiener
U-Bahn gelten. Durch dieses optimale Verkehrsmanagement konnte alle Reisenden rasch zu ihrem gewünschten Zielort gebracht werden.

Durch die umgehend veranlassten Untersuchungen der ÖBB-Brückenbauexperten konnte rasch festgestellt werden, dass die Schnellbahnbrücke über die Donau keine nachhaltigen Schäden davon getragen hat und der Schnellbahnverkehr mit voller Kapazität sofort wieder aufgenommen werden konnte. Seit 9.45 Uhr fahren alle Schnellbahnen wieder planmäßig. Während der Zeit der Sperre konnte den Kunden der ÖBB die U-Bahnlinie U6 als Ersatzbeförderung angeboten werden. Die ÖBB suchten umgehend das Gespräch mit der Führung der Wiener Linien, um für diesen Ersatzverkehr die Gültigkeit der ÖBB-Fahrausweise zu erreichen. Die Wiener Linien zeigten sich sofort kooperationsbereit, alle Reisenden konnten rasch und ohne zusätzlichen Fahrschein zu ihrem Zielort gebracht werden.

Über Durchsagen auf allen Bahnhöfen und Haltestellen wurden die Reisenden über die Unterbrechung und den Ersatzverkehr laufend informiert. Durch dieses Verkehrsmanagement konnte die Zeit der Sperre optimal überbrückt werden.

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