Österreichische Post AG: Universaldienstverordnung wurde unterzeichnet

Extrem hohe Laufzeiten-Vorgaben für Brief und Paket

Wien (OTS) - Die heute, 31. Jänner 2002, durch Infrastrukturministerin Dr. Monika Forstinger unterzeichnete Universaldienstverordnung - die eine hochwertige und flächendeckende Versorgung regelt sowie den Umfang des Universaldienstes definiert -fordert von der Österreichischen Post AG im Bereich der Laufzeiten bei Briefen und Paketen eine sprunghafte Qualitätsverbesserung. Für das Ziel 95 Prozent aller Briefe am nächsten Tag zuzustellen wurden der Deutschen Post AG zehn Jahre Zeit eingeräumt - Der Österreichischen Post AG hingegen nur drei Jahre. Bis zum Jahr 2004 müssen 95 Prozent aller Inlandsbriefe am nächsten Tag und 90 Prozent aller Inlandspakete am übernächsten Tag der Aufgabe zugestellt werden.

Darüber hinaus stellt die sehr starre vorgegebene Anzahl der Briefkästen eine enorme wirtschaftliche Belastung für die Österreichische Post AG dar.

Die Universaldienstverordnung schafft dennoch für alle Beteiligten Klarheit in Bezug auf die weiteren Umsetzungsschritte des Geschäftsstellenkonzeptes. Die definierten Rahmenbedingungen für die Umstrukturierung des Filialnetzes der Österreichischen Post AG sichern die flächendeckende und lückenlose Versorgung der Bevölkerung mit Post-Dienstleistungen im Sinne des klar vorgegebenen Universaldienstes.

Fortschritt Geschäftsstellenkonzept liegt voll im Plan

Von Seiten der Österreichischen Post AG wird seit einem halben Jahr unter Hochdruck an der Neu-Strukturierungen des Poststellen-Netzes gearbeitet. Diese neue, moderne Filialstruktur ist für den wirtschaftlichen Bestand der heimischen Post vor allem auch im Hinblick auf die Marktliberalisierung eine dringende Notwendigkeit. In den entsprechenden Planungen wurden neben den betriebswirtschaftlichen Kriterien auch die Auflagen des Universaldienstes sowie die vorab erhobenen Kundenbedürfnisse berücksichtigt.

Rasche Umsetzung

Im Rahmen einer seit August 2001 laufenden bundesweiten Evaluierungsphase wurden alle Landeshauptleute, mehr als 800 Bürgermeister, die Spitzen der politischen Parteien sowie der Interessenvertretungen von Vertretern der Österreichischen Post AG persönlich über die Pläne der Neustrukturierung informiert. Sämtliche von Infrastrukturministerin Forstinger in diesem Prozess verlangten Auflagen wurden von der Österreichischen Post AG erfüllt. Die nunmehr vorliegende Universaldienstverordnung bildet den legistischen Rahmen für die weiteren raschen Umsetzungsschritte dieser Planungsarbeiten. Mitte 2002 wird das moderne, den Kunden- und Marktbedürfnissen angepasste Filialnetz der Österreichischen Post AG fertiggestellt sein. Mit der von Bundesministerin Forstinger initiierten Kontrollkommission wird die Österreichische Post AG auf allen Ebenen kooperieren.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Post AG
Unternehmenskommunikation
Presse / PR
Michael Homola
Tel.: +43 (1) 515 51 - 32010
michael.homola@post.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS