FP-Sichrovsky: "taz", Sprachrohr der deutschen Grünen, übt sich in politisch korrektem Antisemitismus

Wien, 2002-01-31, -(fdp)- "Die linke Tageszeitung "taz", auch Sprachrohr der Grünen in der Bundesrepublik, übt sich neuerdings in "politisch korrektem" Antisemitismus", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky fest. "Es scheint wohl dem deutschen Verständnis von Humor zu entsprechen, ohne jede Schamreaktion mein religiöses Bekenntnis und meine Zugehörigkeit zur Israelitischen Kultusgemeinde mit meiner politischen Arbeit in Verbindung zu bringen" ist Sichrovsky empört. Kein anderer politischer "Gegner" sei je zuvor auf dieser Grundlage kritisiert worden. Bei Juden scheint es würden die Verantwortlichen in der Redaktion der "taz" leichter die eigenen Hemmschwellen überschreiten.****

Der Ausdruck "jüdisches Feigenblatt" komme ausgerechnet jenen so leicht über die Lippen, die den Kampf gegen Antisemitismus und Neonazitum als Grundlage ihrer politischen Identität definieren. "Unwissend über die Realität der Problematik der Wiedergutmachung an Juden in der Tschechischen Republik, wird in einem linksfaschistischen Jargon meine Kritik an der Tschechischen Regierung kommentiert, der selbst die widerlichen antisemitischen und hetzerischen Aussagen so mancher rechtsextremer Gruppierungen in Deutschland übertrifft", so der Generalsekretär weiter.

"Ich erwarte von der Chefredaktion der "taz" hier keine Entschuldigung, sondern sehe diese ekelhafte Form des Antisemitismus eher als Bestätigung meines "Vorurteils": Der Judenhaß hatte noch nie eine politische Richtung, sondern ist immer dort zu finden, wo Menschen aufgrund ihres Intellekts und ihrer Erziehung mit den eigenen Vorurteilen nicht fertig werden", schloß Sichrovsky.

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