Kuntzl: Ramponierte FPÖ sehnt sich in Vergangenheit zurück

Offener Putsch gegen Riess-Passer

Wien (SK) Mit ihren verzweifelten Rufen nach dem starken Mann aus Kärnten gesteht die FPÖ ihr totales Scheitern als Regierungspartei offen ein, erklärt SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl. Außerdem komme der einstimmige Ruf hochrangiger FPÖ-Politiker nach einer Rückkehr Jörg Haiders in die Bundespolitik einem offenen Putsch gegen Parteichefin Riess-Passer gleich. "Riess-Passer, die von der Basis ohnehin nur als Schüssels Sekretärin gesehen wird, wird offen demontiert." Die ÖVP könne sich jedenfalls noch auf spannende Zeiten mit ihrem Koalitionspartner einstellen. "Denn egal, ob Haider nun kommt oder nicht, das Wort der Vizekanzlerin ist in der FPÖ keinen Deut mehr wert, diese Marionette Haiders hat ausgedient", so Kuntzl am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Nach dem zweijährigen Spagat zwischen scheinbarer Regierungspolitik in Wien und gleichzeitiger Oppositionspolitik in Kärnten ist die FPÖ am Ende. "Die Koalition zerbröselt, die Wähler rennen in Scharen davon und das einzige Rezept, das den Freiheitlichen einfällt, ist Jörg Haiders Rückkehr in die Bundespolitik. Damit sieht die FPÖ ganz schön alt aus", so Kuntzl abschließend. (Schluss) ml

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