Niederösterreich, wie es einmal war

Sammler veröffentlichte "NÖ in alten Ansichten"

St.Pölten (NLK) - Eine seltene historische Ansicht des Hotels Pittner in St.Pölten ziert die Titelseite des Buches "Niederösterreich in alten Ansichten - von A wie Amstetten bis Z wie Zellerndorf", das vor kurzem im Eigenverlag des Ansichtskarten-Sammlers Mag. Helmut Beschek erschienen ist. Das Hotel Pittner, einst gastronomisches Wahrzeichen der Stadt St.Pölten, ist längst nicht mehr, und wie dieses Bild wecken auch 261 andere niederösterreichische Ansichten nostalgische Gefühle. 3.000 Ansichtskarten aus Niederösterreich hatte der Linzer Helmut Beschek schon zusammengetragen, ehe er sich entschloss, seinen früheren Publikationen über das Mühlviertel und die Stadt Linz eine weitere über Niederösterreich folgen zu lassen.

Was fehlt, sind die Datierungen. Es handelt sich teilweise um Ansichtskarten, die auch auf der Vorderseite zu beschreiben waren, wie in der Anfangszeit üblich. Da sich aber viele Karten nicht eindeutig datieren ließen, verzichtete Beschek auf eine bruchstückhafte zeitliche Zuordnung. Die meisten Karten sind aber nicht für Nostalgiker, sondern auch für Heimatforscher und Historiker interessant: Man gewinnt Einblick in das frühere Aussehen von Kirchen und Häusern, lernt Betriebe und Fabriken kennen, die zum Teil nicht mehr bestehen bzw. die heute völlig anderen Zwecken dienen, und auch ein gewisser ästhetischer Reiz ist vielen dieser Ansichtskarten zu eigen. Vielfach lassen sich auch Rückschlüsse auf das Leben in Niederösterreich vor mehr als 100 Jahren ziehen. In der Regel sind die in das Werk aufgenommenen Gemeinden mit je einer Abbildung vertreten, nur aus den größeren Gemeinden bzw. Städten finden sich mehrere Abbildungen. Einzelne Vororte von Wien wie beispielsweise Hadersdorf-Weidlingau, die heute zur Stadt gehören, wurden mit in das Werk aufgenommen.

"Niederösterreich in alten Ansichten" ist im Buchhandel, aber auch beim Autor Mag. Helmut Beschek (Telefon 0731/73 85 75) erhältlich.

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