Erfolgreiche Weihnachtssaison 2001

Aktueller Tourismusbericht der Landesstelle für Statistik

Bregenz (VLK) - Das schöne Wetter und die gute Schneelage
zu Weihnachten haben sich positiv auf die Tourismusbilanz ausgewirkt. Im November und Dezember 2001 haben 170.750 Gäste
in Vorarlberg 731.600 Übernachtungen gebucht. Im Jahre 2000
waren im gleichen Zeitraum 153.000 Gäste mit 669.100 Übernachtungen gemeldet. Die Zahl der Gästeankünfte stieg um
11,5 Prozent, die Nächtigungsziffer um 9,5 Prozent. ****

Genau so erfolgreich war die Entwicklung der
Tourismuseinnahmen. Die Valutenumwechslungen von
ausländischen Gästen in den Vorarlberger Geldinstituten
erreichten in den ersten beiden Monaten der Wintersaison
2001/02 eine Summe von 68,3 Millionen Euro (940 Millionen Schilling). Es waren dies um ein Drittel mehr als in der Wintersaison 2000/01. Die Gesamteinnahmen aus dem Tourismus
stiegen um 35,5 Prozent auf 388 Millionen Euro (5,34
Milliarden Schilling).

Die Hotels, Gasthöfe und Pensionen profitierten vom hervorragenden Saisonbeginn deutlich mehr als die
Privatquartiere. In den gewerblichen Beherbergungsbetrieben
stieg die Nächtigungsziffer um 11,5 Prozent auf 460.150 Übernachtungen, in den Privatquartieren um 3,5 Prozent auf
217.400.

Die Zuwachsraten der Nächtigungen von Gästen aus den
wichtigen Herkunftsländern waren sehr unterschiedlich. Die Italiener sowie Schweizer und Liechtensteiner buchten um rund
30 Prozent mehr Nächtigungen als im Jahre 2000, die Franzosen
um 27 Prozent mehr. Auch bei Engländern, Deutschen und
Holländern gab es ein Plus. Die Nächtigungsziffer der österreichischen Urlauber blieb auf dem Niveau des Vorjahres,
aus Amerika kamen deutlich weniger Urlauber nach Vorarlberg
als im Jahr 2000.

Nächtigungsziffer
Herkunftsländer Nov./Dez. Nov./Dez. Veränderung

2000 2001 in Prozent

Österreich 69.787 69.604 - 0,3 Belgien, Luxemburg 11.493 11.931 + 3,8 Deutschland 476.736 520.919 + 9,3 Frankreich 6.805 8.669 + 27,4 Vereinigtes Königreich 9.834 11.063 + 12,5
Italien 3.287 4.388 + 33,5 Niederlande 40.382 42.265 + 4,7
Schweden 938 1.301 + 38,7
Schweiz, Liechtenstein 31.301 41.063 + 31,2
USA, Kanada 4.835 4.451 - 7,9
Andere 13.682 15.909 + 16,3

Gesamt 669.080 731.563 + 9,3

Die erfolgreichste Destination war in der Weihnachtssaison
2001 die Alpenregion Bludenz mit einem Plus von 22 Prozent,
wobei die Tourismusorte des Klostertales besonders
erfolgreich waren. Auch alle anderen Destinationen
verzeichneten Zuwächse.

Nächtigungsziffer
Regionen Nov./Dez. Nov./Dez. Veränderung

2000 2001 in Prozent

Alpenregion Bludenz 63.074 76.891 + 21,9
Arlberg 114.749 136.295 + 18,8 Bodensee-Alpenrhein 85.297 87.599 + 2,7 Bregenzerwald 125.856 135.948 + 8,0 Kleinwalsertal 129.524 133.676 + 3,2
Montafon 150.580 161.154 + 7,0

VORARLBERG 669.080 731.563 + 9,3

Das Kalenderjahr 2001 schließt mit einem
Nächtigungszuwachs von einem Prozent. Es ist dies das dritte
Jahr in Folge mit Nächtigungsgewinnen. 1,69 Millionen Gäste buchten 7,85 Millionen Übernachtungen. Nächtigungsverluste
gab es bei den Urlaubern aus den Niederlanden, Frankreich und Schweden. Die Italiener und Deutschen verbesserten das
Ergebnis des Jahres 2000 um je 0,5 Prozent, die Österreicher
sowie Belgier und Luxemburger um je 2,5 Prozent, die
Engländer um sieben Prozent und die Schweizer sowie
Liechtensteiner um 9,5 Prozent.

Nächtigungsziffer
Herkunftsländer Kalender- Kalender- Veränderung

jahr 2000 jahr 2001 in Prozent

Österreich 860.000 880.738 + 2,4 Belgien, Luxemburg 130.544 133.650 + 2,4 Deutschland 5.236.805 5.253.132 + 0,3 Frankreich 152.612 143.325 - 6,1 Vereinigtes Königreich 91.397 97.656 + 6,8
Italien 53.905 54.064 + 0,3 Niederlande 518.497 504.128 - 2,8
Schweden 28.892 26.823 - 7,2
Schweiz, Liechtenstein 499.429 548.121 + 9,7
USA, Kanada 43.878 43.627 - 0,6
Andere 157.515 167.257 + 6,2

Gesamt 7.773.474 7.852.521 + 1,0

In der Region Bodensee-Alpenrhein wurde die
Nächtigungsziffer des Jahres 2000 knapp verfehlt, in den
anderen Destinationen gab es durchwegs Zuwächse, im Montafon
waren sie mit 2,2 Prozent am größten. Es folgen der Arlberg
mit 1,3 Prozent, der Bregenzerwald mit 1,1 Prozent und das Kleinwalsertal sowie die Alpenregion Bludenz mit je 0,4
Prozent.
(so/gw,nvl)

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