Frächterskandal: scheinheilige FPÖ

ÖVP hat Bekämpfung des Schwarzunternehmertums verhindert

Wien (FSG). "Scheinheilig", nennt die Bundessekretärin der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), Roswitha Bachner, die Ankündigung der FPÖ-Abgeordneten Partik-Pable, dass die Regierung nun gedenke, "dem Schwarzunternehmertum gegenzusteuern."++++

Es war die ÖVP die in der vorhergehenden Koalition das bereits fertige Gesetz gegen das Schwarzunternehmertum verhindert hat. Die FPÖ hätte nun zwei Jahre Zeit gehabt "ihren Koalitionspartner von der Bekämpfung der illegalen Beschäftigung zu überzeugen", stellt Bachner fest. Unabhängig davon, so die FSG-Bundessekretärin, lasse die Formulierung "gegensteuern" aufhorchen. Bachner: "Hat Partik-Pable diese vorsichtige Formulierung etwa deswegen gewählt, weil einige der Skandalfrächter sich in einer verdächtigen Nähe zur FPÖ finden?"

Ungewöhnlich sei auch, dass die FPÖ plötzlich viele Experten und sogar die von ihr so gescholtene EU zu Rate ziehen wolle. Bachner:
"Die Tatsachen brauchen nicht mehr recherchiert werden. Sie wurden von der Gewerkschaft schon oft aufgedeckt. Es gibt ein fertiges Gesetz. Was hält die FPÖ noch vom Handeln ab?"

FSG, 29. Jänner 2002
Nr. 010

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