Vorarlberg ist Nr.1 in der Tiergesundheit BILD

BSE-Ausgleich und Tiergesundheitsfonds-Auszahlungen

"Die Tierhaltung erfüllt bei uns Qualitätsansprüche,
die deutlich über den geforderten Mindeststandards liegen.
Dafür nehmen die Bauern Mehraufwändungen in Kauf", sagte
Landesrat Schwärzler. Dennoch haben im vergangenen Jahr die internationale BSE-Situation und die Maul- und Klauenseuche
auch in Vorarlberg zu empfindlichen finanziellen Einbußen
in Höhe von ca. 1,2 Millionen Euro geführt. "Daher
unterstützt das Land die heimischen Viehbauern, um ihnen
Sicherheit und neue Perspektive zu geben", so Schwärzler.
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Zur Bedeutung der Viehwirtschaft in Vorarlberg: In 2.930 Landwirtschaftsbetrieben werden ca. 28.500 Kühe und 32.130
Rinder gehalten. 97 Prozent der landwirtschaftlichen
Flächen im Ländle bzw. über 100.000 ha sind Grünland, das überwiegend für die Rinderhaltung genutzt wird.

Um den Bauern ihre unschuldig erlittenen Schäden aus der BSE-Krise teilweise auszugleichen, gewährt ihnen die Landesregierung eine Beihilfe in Höhe von 13,44 Euro (185 Schilling) pro Rind, höchstens 727 Euro (10.000 Schilling)
pro Betrieb. Im Interesse einer unbürokratischen Abwicklung
müssen die Empfänger keinen schriftlichen Antrag stellen.

Mit dem Tiergesundheitsfondsgesetz 2001 hat Vorarlberg
als einziges Bundesland eine verpflichtende flächendeckende Einrichtung von Tiergesundheitsdiensten bzw. tierärztliche Kontrolle für tierhaltende Landwirtschaftsbetriebe
eingeführt. Den Rinderhaltern wird ein Teil der
Mehraufwändungen vergütet, der ihnen durch die Erfüllung
von Kriterien entsteht, die über dem EU-Standard bzw. über
der österreichischen Norm liegen. Für die Abwicklung dieses Programmes gewährt die Vorarlberger Landesregierung an den Tiergesundheitsfonds Mittel in Höhe von 2,2 Millionen Euro. (gw/dig,nvl)

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