Blecha: FPÖ und ÖVP verhindern bundeseinheitlichen Heizkostenzuschuss

PVÖ-Erfolg bei Kriegsgefangenenentschädigung

Wien (SK) Empörung herrschte beim Pensionistenverband Österreichs über die Ablehnung eines bundeseinheitlichen Heizkostenzuschusses durch FPÖ und ÖVP in der heutigen Sitzung des parlamentarischen Sozialausschusses. Der Präsident des PVÖ, Karl Blecha, sprach in einer ersten Reaktion von einer "herzlosen Politik gegenüber den sozial Schwachen". ****

"Denn", so Blecha am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ, "obwohl die OPEC die Erdöl-Födermenge erhöht hat, ist Heizöl nach wie vor extrem teuer und auch die Preise für Erdgas sind extrem gestiegen. Das belastet die Bevölkerung enorm und deshalb ist der Heizkostenzuschuss so dringend notwendig".

Der Seniorenvertreter begrüßte daher die neuerliche Initiative der SPÖ im Parlament, die mittels eines Entschließungsantrages zum wiederholten Mal eine unbürokratische, österreichweit einheitliche, klare und schnelle Regelung fordert. Blecha verwies auch auf die Aussagen der Volksanwaltschaft, die den unzureichenden Modus beim Heizkostenzuschuss vehement kritisierte. Blecha: "Mit der Ablehnung des Antrages droht ein neuerlicher Flop der Regierung zulasten der Bedürftigen!"

Als "großen Erfolg des Pensionistenverbandes" wertete Blecha die Ausweitung der Kriegsgefangenenentschädigung auf ehemalige Kriegsgefangene, die in Westländern inhaftiert waren. Bisher war diese Entschädigungsleistung auf ehemalige Ostländer begrenzt.

"Endlich wurde eine himmelschreiende Ungerechtigkeit beseitigt. Der PVÖ hat vom ersten Tag gegen die sachlich nicht begründbare Ungleichbehandlung von ehemaligen Kriegsgefangenen gekämpft und eine Korrektur gefordert. Jetzt hat sich die PVÖ-Forderung durchgesetzt", so Blecha. (Schluss) wf/mm

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