Partik-Pable: Frächterskandal: "Diesen Mißständen wird entgegengesteuert"

"Kritik von SPÖ und den Grünen, die Regierung unternimmt nichts gegen die Schwarzarbeit, ist absolut unberechtigt"

Wien, 2002-01-29 (fpd) - "Unabhängig vom aktuellen Frächterskandal und unabhängig davon, ob nun 80 Prozent oder nur 15 Prozent der Frächter Schwarzarbeiter beschäftigen, hat die FPÖ/ÖVP-Regierung das gravierende Problem der illegalen Beschäftigung erkannt. Im Gegensatz zur Großen Koalition haben wir auch die Absicht diesen Mißständen entgegenzusteuern", sagte heute FPÖ-Klubobmannstellvertreterin Abg. Dr. Helene Partik-Pable.****

Die Kritik von SPÖ und den Grünen, die Regierung unternehme nichts gegen die Schwarzarbeit, sei absolut unberechtigt. "Bereits seit geraumer Zeit finden intensive Gespräche mit Experten statt, um eine effizientere Bekämpfung und vor allem Aufdeckung der illegalen Beschäftigung zuwege zu bringen", so Partik-Pable weiter. Wichtig sei es auch, Experten aus den EU-Ländern miteinzubeziehen. Auch andere Rechtssysteme sollten herangezogen werden, um für strengere Bestimmungen gegen die illegale Beschäftigung ein Modell finden zu können, das die gewerbsmäßige illegale Beschäftigung erfasse und bestrafe. "Dieses Modell muß mit einem finanziell vertretbaren Verwaltungs- und Personalaufwand ausgestattet sein", betonte Partik-Pable.

"Schließlich hat die FPÖ bereits als Oppositionspartei immer wieder rigorosere Maßnahmen gegen die illegale Beschäftigung gefordert, ist aber bei SPÖ und ÖVP auf taube Ohren gestoßen", schloß Partik-Pable. (Schluß)

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