FPÖ-DONAUSTADT SAGT NEIN ZUR MÜLLVERBRENNNUNG IM 22. BEZIRK

Mülldeponie am Rautenweg, Kompostierwerk in der Lobau, Chemiefabriken und die neue MA-48-Zentrale sind genug

Wien, 29.01.02 (fpd) - "Die geplante neue Mega-Müllverbrennungsanlage der Stadt Wien mit einer Kapazität von 450.000 Tonnen, soviel wie Flötzersteig und Spittelau zusammen, darf in keinem Fall in Donaustadt errichtet werden", erklärte heute der Obmann der Donaustädter Freiheitlichen NAbg. Dr. Martin Graf.

Der mit der Standortsuche befasste "Rat der Sachverständigen für Umweltfragen" der Stadt Wien habe unter anderem die Ortsteile Stadlau und Aspern als mögliche Lokationen in Betracht gezogen. In Stadlau könnte die künftige MA-48-Zentrale am Waagner-Biro-Gelände dafür vorgesehen sein, wo 140.000 m2 für LKW-Abstellflächen, Elektroaltgeräteentsorgung, Altautorecycling und eine riesiges Werk zur Kompostverarbeitung vorgesehen sind. Es dränge sich der Verdacht auf, dass die neue Müllverbrennungsanlage quasi als Draufgabe mitten in den Bezirk geklotzt werde.

In Aspern könnte das brachliegende Flugfeld Aspern in Frage kommen. Dort gehen gerade umfangreiche Rohrverlegerarbeiten quer über die Felder (als Vorleistung?) über die Bühne. Ob Stadlau oder Aspern -der 22. Bezirk darf nicht wieder das "Bummerl" kriegen! "Nach der Mülldeponie am Rautenweg, dem üble Gerüche verbreitenden Kompostierwerk in der Lobau chemieverarbeitenden Großbetrieben soll anscheinend der nächste "Stinker" nach Donaustadt kommen", warnte Graf.

Zudem sei der 22. Bezirk bekanntlich jener Bezirk, der in Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung finanziell mit Abstand am schlechtesten ausgestattet ist. Ein desolates Straßen- und lückenhaftes Kanalnetz (etwa 20.000 Senkgruben, 58(!) Kilometer Kanal fehlen noch) sind die Folge der Verhandlungsschwäche der SPÖ-Bezirksspitze, die sich von ihren Genossen im Rathaus mit gar nicht schöner Regelmäßigkeit über den Tisch ziehen lasse.

"Die Donaustädter Freiheitlichen sagen daher Nein zur noch mehr Umwelt- und Verkehrsbelastungen und erwarten auch eine scharfe Ablehnung seitens der mit absoluter Mehrheit regierenden SPÖ-Donaustadt", betonte Graf abschließend. (Schluß)am

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