Ärztearbeitszeitregelung: Finanzministerium weist Vorwürfe zurück

Finz: Keine doppelte Abgeltung

Wien (OTS). "Das Bundesministerium für Finanzen hat in Sachen Ärztearbeitszeitregelung immer eine klare Linie vertreten, weist Staatssekretär Dr. Alfred Finz den heute geäußerten Vorwurf der Vertreter der Ärzteschaft zurück.
Die jetzt geltende Betriebsvereinbarung wurde bereits im Jahre 1999 samt finanzieller Besserstellung für Ärzte geregelt. Jetzt gehe es lediglich um die Fortführung einer Vereinbarung. Aus dieser Sicht seien Forderungen nach weiteren finanziellen Abgeltungen abzulehnen. Die Arbeitszeit bleibe gleich wie bisher.

Das Problem speziell in Wien ist: Teure Spitzenmediziner, die eigentlich in der Forschung und Lehre arbeiten sollten, werden unter anderem im Routine-Ambulanzbetrieb eingesetzt, wodurch die Gemeinde Wien als Spitalserhalterin große Einsparungen verbuchen kann. Trotzdem ist sie zu keinem finanziellen Beitrag bereit.
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