GBH: Solidarität mit den ArbeitnehmerInnen in der Sozialversicherung

Bundesvorstand der GBH unterstützt Forderungen der Beschäftigten der Sozialversicherungen

Brunn/Gebirge (GBH/ÖGB). "Es ist nicht einzusehen, dass die ArbeitnehmerInnen der Sozialversicherungen jetzt die Rechnung für die verfehlte Politik der Bundesregierung zahlen sollen. Der Bundesvorstand der Gewerkschaft Bau-Holz fordert den Hauptverband der Sozialversicherungsträger auf, die Kollektivvertragsverhandlungen sofort wieder aufzunehmen und die legitimen Forderungen der Beschäftigten zu erfüllen", stellte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz und ÖGB-Vizepräsident Johann Driemer anlässlich der heutigen Tagung des Bundesvorstandes der Gewerkschaft Bau-Holz fest.++++

28.000 Beschäftigte in den Sozialversicherungen sollen mit einer Minimalerhöhung ihrer KV-Löhne, die nicht einmal die Inflationsrate erreicht, abgespeist werden. Gleichzeitig wird ihnen mit arbeitsrechtlichen Verschlechterungen gedroht. Die Mitglieder des Bundesvorstandes der Gewerkschaft Bau-Holz lobten ausdrücklich die hervorragenden Leistungen der Beschäftigten in den Sozialversicherungen, die sie trotz des schwierigen politischen Umfelds erbracht haben. Driemer dazu wörtlich: "Der Bundesvorstand der Gewerkschaft Bau-Holz erklärt sich im Namen der rund 250.000 Bau-und HolzarbeiterInnen mit den Forderungen der Beschäftigten in den Sozialversicherungen solidarisch. Es ist nicht einzusehen, warum ArbeitnehmerInnen für die Verfehlungen der Bundespolitik zahlen sollen."

ÖGB, 29. Jänner 2002
Nr. 079

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