Lichtenberger fordert Kontrollschwerpunkt nach Frächterskandal

Mißstände seit mindestens einem Jahr bekannt

Wien (OTS) "Die nun aufgedeckten Mißstände rund um die illegale Beschäftigung und Ausbeutung von LKW-Fahrern sind schon seit fast einem Jahr bekannt. Die Grünen haben etwa am 19. März 2001 an das Verkehrsministerium eine Anfrage eingebracht, in der schon auf die illegalen Praktiken hingewiesen wurde. Forstinger hat die Vorwürfe der Grünen damals bestätigt, doch geschehen ist seither nahezu nichts", so die Verkehrssprecherin der Grünen, Eva Lichtenberger. Und am 28. März 2001 fand in Innsbruck schon eine Tagung mit dem Titel "Illegale Beschäftigung von Fernfahrer im grenzüberschreitenden Güterverkehr" statt.

Die Grünen fordern jetzt einen Kontrollschwerpunkt auf der Straße. Gefordert ist vor allem Wirtschaftsminister Bartenstein, denn es gibt im Arbeitsinspektorat viel zu wenig Personal, daß auf diese Problematik spezialisiert ist. Notwendig sind daher eine Personalaufstockung und unverzügliche Schulungsmaßnahmen.

Notwendig ist vor allem eine deutliche Verschärfung der Strafen für Unternehmer, die dieses moderne Sklaventum betreiben. Die Schäden, die die Unternehmer verursachen gehen in die Milliarden Schilling-Höhe. Die Strafen dagegen sind lächerlich gering.

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